Sport

OSI Wiho 2018

Vielen Dank an Ulrich Neddens für die schönen Impressionen!

16.04.2018 von Caroline Jourdan

 

Beauty-Tölt… die neue Töltprüfung

 

 

 

Vorab, wir möchten das Rad keineswegs neu erfinden und auch nicht bereits bekannte und bewährte Töltprüfungen ersetzen. Sie haben durchaus ihre Berechtigung, insbesondere im besseren Sportbereich. Wir sehen die Beauty-Tölt-Prüfung als eine schöne und sinnvolle Ergänzung der Ovalbahnprüfungen, geeignet für sowohl Freizeit- als auch (professionelle) Sportreiter, mit der Betonung auf feinem und harmonischem Reiten bei mittlerem Tempo neben den normalen Bewertungskriterien Takt, Ausdruck, Bewegung.

 

 

 

Altmeister Walter Feldmann hat schon so einige Neuerungen im Island- und Gangpferdesport auf den Weg gebracht, die heute fester Bestandteil des Turnierprogrammes und der Ausbildungs- und Prüfungsordnungen sind - so entwickelte er u.a. die „natürliche Töltprüfung“, aus der dann die heute bekannte T2 hervorging, führte als damaliger Sportpräsident der FEIF zusammen mit den isländische Kollegen vor vielen Jahrzehnten das Arbeitstempo Tölt ein (bis dahin wurde vorwiegend gerast), schuf den sogenannten „C-Flokkur“ für Freizeitreiter im Gæðingakeppni (mittlerweile auch fester Bestandteil von Gæðingakeppni-Turnieren in Island und Skandinavien), war verantwortlich für die Einführung der Signalreitaufgabe als Bestandteil der IPZV- und IGV-Trainerausbildung und entwickelte die HorseManShip-Prüfungen Aegidienberg.

 

 

 

Und nun eben die Beauty-Tölt-Prüfung, welche erstmalig für das vom 04. bis 06.05.2018 stattfindende HMS-Turnier in Aegidienberg ausgeschrieben ist und dann auch beim der vom 13. bis 16. September 2018 zum vierten Mal in Aegidienberg stattfindenden Internationalen Deutschen Gæðingakeppni-Meisterschaft fester Programmbestandteil sein wird.

 

 

 

 

 

Was also kennzeichnet die Beauty-Tölt-Prüfung?

 

 

 

·         Es handelt sich um eine leichte Töltprüfung, gegebenenfalls aufgeteilt in eine offene Klasse (startberechtigt ist jeder, vom ambitionierteren Freizeitreiter bis zum Weltmeister, vom Nicht-Profi zum Profi), Amateure (startberechtigt ist niemand,
der mit Pferden sein Geld verdient), Junioren, Jugend und Kinder

 

 

·         verlangt wird:

 

o   Eine möglichst optimale Vorstellung des Pferdes im Tölt, hierbei sind keine extremen Tempi (kein verkürztes Arbeitstempo und kein Renntempo) erlaubt, der Reiter muss das mittlere Tempo finden, in dem sein Pferd am harmonischsten vorgestellt werden kann.

 

o   Die Vorentscheidung wird auf einer Hand geritten (Angabe bei Nennung), das Finale auf beiden Händen (begonnen wird linker Hand). Die Dauer der Vorstellung richtet sich nach der Maßgabe der Richter.

 

o   keine Extraaufgaben wie Tempounterschiede, Reiten am hingegebenen Zügel, Bahnfiguren etc.

 

 

 

·         gerichtet wird:

 

o   Die harmonische, feine Vorstellung der Pferde im taktklaren Tölt in guter, ausdrucksvoller Haltung und hoch-weiten, flüssigen Bewegungen bei mittlerem Tempo. Unschöne Bilder von zusammengezogenen oder weit über Tempo gerittenen Pferden entsprechen nicht unserer Vorstellung einer Beauty-Tölt-Prüfung.

 

o   Es wird eine Note zwischen 1 und 10, mit Zehntelnoten für den Gang vergeben,

 

o   sowie als Besonderheit eine Note für die Harmonie der Vorstellung. Diese muss aber in Relation zur Töltnote stehen, soll heißen ein noch so harmonisch gerittenes passiges oder trabiges Pferd wird schlechter bewertet als der schöne Tölter (der auch sonst in einem Töltwettbewerb gewinnen würde), wenn er besonders harmonisch vorgestellt wird.

 

o   Bei der Vergabe der Note für die Harmonie zählt der Stil des Reiters. Verlangt wird ein geschmeidiger, tiefer Sitz, feine Einwirkung, insbesondere eine leichte Zügelführung sowie willige Mitarbeit des Pferdes. Mögliche Noten sind:

 

§  4,0 für eine unharmonische Vorstellung

 

§  5,0 für eine durchschnittliche Vorstellung

 

§  6,0 für eine harmonische Vorstellung

 

§  7,0 für eine besonders harmonische, leichte Vorstellung mit einem Tölt der mit mindestens 6,0 bewertet wurde

 

§  8,0 für eine besonders harmonische, leichte Vorstellung mit einem Tölt, der mit mindestens 7,0 bewertet wurde

 

o   Die Endnote ergibt sich aus dem Mittel der Note für den Gang und der Note für die Harmonie und wird auf eine Stelle hinter dem Komma gerundet.

 

 

 

  • Ausrüstung und weitere Bestimmungen siehe FIPO

 

Hier geht es zur Seite des Veranstalters.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

16.03.2018 von Nadine Engel

 

Turnier in Wickrath muss leider ausfallen

 

Bedauerlicherweise muss der Landesverband Rheinland den Turnierteil der Kombiveranstaltung Körung/Hengstschau und Turnier, welche für das Wochenende vom 10. bis 11. April 2018 in Wickrath geplant war, absagen. Aufgrund mangelnder Nennungen sehen wir uns leider gezwungen das Turnier ausfallen zu lassen. Die Jungpferdematerialprüfung und die Hengstschau werden aber weiterhin stattfinden.

 

 

Wir finden es sehr schade, dass dieses Turnier nicht durch genügend Reiter Zuspruch gefunden hat und wir bedauern es sehr, diejenigen, die genannt haben, nun enttäuschen zu müssen. Die Nenngelder der wenigen Nennungen würden jedoch die entstehenden Kosten der Richter, Rechenstelle und des Boxenzeltes leider nicht decken und wir sehen keine andere Lösung, als diesen Teil der Veranstaltung gezwungener maßen abzusagen.

 

 

Die Rückabwicklung der gezahlten Gebühren wird in den kommenden Tagen in die Wege geleitet, die betroffenen Reiter wurden selbstverständlich kontaktiert.

Bild aufgenommen von Kay Winkelmann
Die Sieger und Platzierten des Rheinland CUP 2017

Sportreitertreffen 2018

 

Für das Treffen am 17.02.2017 hatten sich über 60 Reiter, Ortsvereinssportwarte und Interessierte aufgrund der Einladung unserer Sportwartin Astrid Paulus angemeldet. Solch eine gute Resonanz, genau wie in den vergangenen Jahren, zeigt das große Interesse und die Wertigkeit dieser Veranstaltung.

 

Zur Eröffnung präsentierte Astrid die Turnierstatistik der vergangenen Saison, die einen Anstieg der ausgeschriebenen Turniere aufwies. 2017 war mit 26.900 Starts das bisherige Rekordjahr. Durchschnittlich starteten die Reiter in drei Prüfungen. Wieder wurde ein Anstieg in den ehemaligen „Freizeitklassen“, also den leichten Prüfungen, deutlich. Insgesamt machten, wie auch in den Vorjahren, Tölt und Viergang den größten Teil der Nennungen aus.

 

Problematisch war 2017 das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, denn 34 % aller Turniere waren überbucht. Nicht jeder Reiter, der starten wollte, erhielt auch einen Startplatz. Eine Tatsache, die wir gerade im Rheinland sowohl die Reiter, als auch die Veranstalter, die sich bemühten allen gerecht zu werden, zu spüren bekamen.

 

Astrid stellte die Neuerungen der IPO sowie FIPO vor und erläuterte die Veränderungen des Nennsystems für die Saison 2018. Interessant  war die Tatsache, dass von den Anwesenden nur vereinzelte Reiter wussten, dass es Reitervertreter gibt! An diese können sich alle Reiter mit ihren Anliegen oder bei besonderen Vorkommnissen wenden, so wie z.B. beim Aufschrei wegen des neuen Nennsystems, das auf der Sitzung des Sportausschusses im November 2017 beschlossen wurde. Der LV Rheinland legte bei der Telco im Dezember einen überarbeiteten Vorschlag zur Online-Nennung vor, der leider mehrheitlich abgelehnt wurde. Die Reitervertreter teilten dem Sportausschuss zudem mit, dass sich kein Reiter bezüglich der Nennproblematik und der damit einhergehenden Änderungen des Nennsystems bei ihnen gemeldet habe. Doch nun wurde offensichtlich, dass das Vorhandensein solcher Reitervertreter kaum bekannt ist. Im Netz findet man auch keine entsprechende Meldung dazu, wer, wann und wo zum Reitervertreter ernannt wurde.

 

Der Bericht des Sportleiters des Bundesverbandes aus der Sitzung 11/2017 wurde vorgetragen. Hier sei besonders angemerkt, dass leider schon seit längerer Zeit die Anzahl der Passreiter immer weiter zurückgeht. International können nur 2-3 Pferde aus Deutschland bestehen. Hier sieht der IPZV Förderungsbedarf, ein Passworkshop wird für 2018 gerade erarbeitet.

 

Wichtig ist, dass die Reiter und Pferdebesitzer ihre Daten bei WorldFengur und bei den Pferdedaten im IPZV-Zentralregister pflegen, besonders Besitzerwechsel und Kastrationen eintragen. Auch die Daten der registrierten Reiter sollten immer zu Beginn der Saison überprüft werden. Nur wer eine aktuelle Rufnummer hinterlegt, kann auch von den Rechenstellen erreicht werden, falls sie z.B. in ein Finale nachrücken. Daher ist es auch enorm wichtig, dass eine Handynummer hinterlegt ist, denn eine Festnetznummer hilft nicht besonders, wenn man auf einem Turnier ist.

 

Anschließend fanden die Ehrungen des Rheinland CUP 2017 statt. Wir gratulieren ganz herzlich den Siegern und Platzierten. Die vollständigen Ergebnisse finden sich auf unserer Homepage unter der Rubrik Rheinland CUP. Vielen Dank auch an die Sponsoren, die wieder wundervolle Preise zur Verfügung stelten.  Auch diese werden alle auf unsere Rheinland CUP Seite genannt.

 

Der Rheinland CUP 2018 soll noch mehr Reitern die Möglichkeit geben, die nötigen Punkte zu erreiten, daher werden in der kommenden Saison alle im Rheinland stattfindende Turniere und Qualitage als CUP-Wertungsturnier gezählt. Dadurch haben die Reiter nun die Chance auf 11 Veranstaltungen die Wertungen zu erreiten. Die Ausschreibung für den Rheinland CUP 2018 wird in Kürze veröffentlicht. Anmeldungen können bereits an presse@ipzv-rheinland.net eingereicht werden.

 

Astrid hat das Amt der Sportwartin im LV bereits 22 Jahre inne und wird sich in zwei Wochen nicht wieder zur Wahl stellen. Daher verabschiedete sie sich zum Abschluss von allen Anwesenden. Stellvertretend für alle Reiter, die Astrid mit viel Applaus verabschiedeten, bedankte sich unsere Vorsitzende Birgit Poensgen für all die Jahre, die Astrid sich für den Landesverband, die Reiter und Veranstalter eingesetzt hat.

 

Astrid hat 1998 das erste IPZV-Turnier und 9 weitere auf der alle zwei Jahre stattfindenden Equitana Open Air organisiert genauso wie den sportlichen Teil bei den drei NRW-Meisterschaften in Wickrath von 2006-2008 sowie auf dem mit 500 Startern stark besetztem Turnier, welches der LV 2013 in Aegidienberg veranstaltet hat. Sie hat das Sportreitertreffen 2004 ins Leben gerufen. Das Infotreffen für Turnierreiter, OV-Sportwarte und alle am Sport Interessierte fand zuerst alle zwei Jahre statt, seit 2014 hat Astrid jährlich eingeladen und informiert. Insgesamt hat sie 13 Seminare mit völlig unterschiedlichen Themen „Rund um den Islandpferdesport“ organisiert und sich in zahlreichen Arbeitsgruppen sowohl im Landesverband als auch auf Bundesebene engagiert.

 

 

Astrid, vielen Dank für deinen ehrenamtlichen Einsatz all die Jahre!

 

Diskussion über die Veränderung im Online-Nennsystem

 

 

Im Anschluss an die Präsidiums- und Länderratssitzung wurde über die Facebook-Seite unserer IPZV Vizepräsidentin berichtet, dass beabsichtigt ist, dass Online-Nennsystem für das kommende Jahr zu verändern. Dies hat in wenigen Stunden bereits eine intensive Diskussion eingeleitet, die deutlich macht, dass Ihr Reiter diese geplante Veränderung nicht gut findet.

 

 

Dies nehme ich an dieser Stelle zum Anlass, mich hierzu zu äußern. Das Grundproblem kennen viele von Euch: manche hatten im letzten Jahr das Glück, schnell und ohne Probleme zu nennen, aber für viele von Euch war das Vorhaben mit Problemen und Enttäuschungen verbunden. Im Laufe des Jahres wurde über den Bundesverband versucht, durch technische Veränderungen eine bessere Stabilität des Systems zu erreichen. Leider reichten die zur Verfügung stehenden Maßnahmen für das Nennverfahren einiger Turniere, hauptsächlich hier im Rheinland, nicht aus.

 

 

In den Reaktionen auf den Facebook-Post wurde oft angemerkt, dass das System in der Lage sein müsste, einige wenige hundert Anmeldungen abzuwickeln. Dies ist auch grundsätzlich richtig. Aber über entsprechende Protokolle wurde festgestellt, dass sich einige Reiter (und dies war nicht unbedingt die Minderheit) nicht nur mit einem EDV-Gerät im Zentralregister angemeldet hatten, um eine Nennung anzulegen, sondern teilweise auf 3 bis 4 Geräten gleichzeitig und so kamen dann leicht 300 bis 400 Zugriffe zustande. Die im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten durchgeführten Maßnahmen zur Verbesserung der Stabilität reichten leider nicht aus, das Problem der vielen gleichzeitigen Zugriffe in den Griff zu bekommen.

 

 

Die Hinweise von Euch, dass z. B. beim Kartenvorverkauf von Musikkonzertveranstaltungen, die deutliche mehr Nutzer verarbeiten, keine Probleme entstehen, stimmt zwar grundsätzlich; hier muss man aber bedenken, dass diese Systeme für andere Kapazitäten ausgelegt sind und im Bezug auf den Kostenrahmen auch „in einer anderen Liga spielen“ als unser IPZV-System.

 

 

Hier muss auch berücksichtigt werden, dass die Problematik nicht flächendeckend im IPZV auftritt, sondern regional hauptsächlich das Rheinland betrifft, d.h. von den rund 90 Turnierveranstaltungen deutschlandweit waren nur 4 Turniere und 2 Qualitage hier bei uns und 2 weitere Turniere in anderen Bereichen betroffen. Sollte entschieden werden, dass das vorhandene System mit dann sicherlich nicht unerheblichen finanziellen Mitteln verbessert wird, muss man bedenken, dass dieser finanzielle Aufwand nur für eine ganz geringe Anzahl von Turnieren notwendig ist und dann auch nur für wenige Tage im Jahr. Ob dieser finanzielle Aufwand dann noch verhältnismäßig ist und von allen Mitgliedern des IPZV finanziert werden sollte, muss jeder möglichst objektiv selbst beurteilen ...

 

 

Denkbar wäre zwar auch, dass der finanzielle Mehraufwand auf die Gebühren für die Online-Nennung umgelegt würde, aber auch dies würde dann wieder alle Reiter in ganz Deutschland betreffen, obwohl nur für verhältnismäßig wenige Reiter der Aufwand tatsächlich erforderlich ist. Ob dies in den Gremien des IPZV überhaupt eine Mehrheit finden würde, mag ich an dieser Stelle erst einmal bezweifeln.

 

 

Daher mussten andere Lösungswege, die keinen großen finanziellen Aufwand verursachen, gesucht werden. Die jetzt angedachte Lösung, findet nicht meine persönliche Zustimmung, auch unsere Landesverbands-Sportwartin, Astrid Paulus, hat sich auf der Sportausschuss-Sitzung gegen den Vorschlag ausgesprochen, leider haben jedoch unsere Einwendungen keine Berücksichtigung gefunden.

 

 

Die von vielen Beobachtern angebrachten Anmerkungen, dass man dann besser wieder auf Papiernennungen zurückkommt, ist keine Lösung; denn sie würde ganz andere Probleme verursachen. Welche Nennung soll der Veranstalter zurückgeben, wenn der Postbote an einem Tag 200 Nennungen in den Briefkasten einlegt, es aber nur 150 Plätze gibt?

 

 

Die Problematik ist meiner Auffassung nach bei uns im Rheinland dadurch entstanden, dass die Zahl der Reiter, die auf einem Turnier starten möchten, gegenüber früheren Zeiten deutlich gestiegen ist. Die Veranstalter haben in den ersten Jahren so reagiert, dass vielfach das Turnier bereits einen Tag früher beginnen musste. Die Beschwerden hierüber waren auch von Eurer Seite sehr groß, so dass das aus Gründen der Planungssicherheit für Euch Reiter entschieden wurde, dass diese Möglichkeit nun nicht mehr gegeben ist. Damit aber der Veranstalter vor einer „Überbuchung“ geschützt wird, musste ein anderer Kontrollmechanismus eingeführt werden. So ist die Festlegung der maximalen Starterbegrenzung entstanden, denn nur hierüber kann der Veranstalter im Vorfeld steuern, dass die Turnierstarts auch an den von ihm angesetzten Turniertagen durchgeführt werden können. Aus den Reaktionen von Euch in den letzten Jahren habe ich mehrfach entnommen, dass ihr die Startbegrenzung nicht gut findet und hier das Hauptproblem seht. Dies ist aber nicht so! Ich selbst bin aktives Vorstandsmitglied eines turnierausrichtenden Vereins, erstelle auch Zeitpläne und kann Euch nur sagen, dass die reine Reitzeit eines Turniertages nicht ins Unendliche ausgedehnt werden kann. Hier müssen u.U. mögliche Helfereinsätze und sonstige logistische Abläufe, aber auch die Jahreszeit (im Dunkeln will sicherlich keiner seine Prüfung reiten) mitberücksichtigt werden.

 

Mir persönlich fällt eine Lösung der Gesamtproblematik, dass wir insgesamt zu wenige Startplätze haben, um den Bedarf der Reiter zu decken, nicht ein. Ich habe gerade in den letzten beiden Jahren versucht, weitere Veranstalter zur Durchführung einer Turnierveranstaltung im Rheinland zu gewinnen. Ein zusätzliches Zwei-Tages-Turnier und die Durchführung von zwei Qualitagen haben jedoch nicht zu einer Verbesserung der Situation geführt, denn unsere Reiter wollen nach meiner Einschätzung nicht nur ein Turnier in ihrer Nähe, sondern möglich viele Turniere reiten.

 

 

Sollte sich bis zum Beginn der Nennphasen unserer Turnieren keine andere Lösungsmöglichkeit ergeben, kann ich noch einige Hinweise geben, die vielleicht Eure Bedenken in einigen Bereichen etwas abmildern:

 

 

  • Die Early-Bird-Phase für Vereinsmitglieder kann auch weiterhin eingerichtet werden, so dass Mitglieder von ausrichtenden Vereinen i.d.R. entsprechende Möglichkeiten haben, relativ sicher für das Turnier zu nennen.

 

 

  • Die Nennung wird nicht, wie bisher, mit der sog. Absendung und Zahlung der Nennung abgeschlossen. Nach Nennung über das Online-System werden am Tag der Freischaltung (oder danach auch an jedem weiteren Tag) die Nennungen gesammelt, erst nach 24 Uhr wird die Nennung abgeschlossen, der Reiter erhält eine Nennbestätigung und das Nenngeld wird abgebucht bzw. über sonstige Bezahlsysteme gezahlt. Sollte die maximal freigegebene Starterzahl am Nennungstag überschritten werden, so erhalten die Reiter, die nach dem „Auswahlverfahren“ keinen Startplatz erhalten, auch eine entsprechende Nachricht. Das Nenngeld wird nicht abgebucht bzw. bezahlt, so dass auch keine Rücküberweisung erforderlich wird. Die Reiter verbleiben auf der Warteliste und können evtl. nach der Freischaltung weiterer Startplätze durch den Veranstalter noch nachrücken.

 

 

  • Vorteil dieses Systems ist für den Veranstalter der, dass er auf der Warteliste erkennen kann, welche Prüfungen die Pferd-/Reiterkombinationen reiten möchten. So können Sie u. U. auch Reitern noch Startplätze anbieten, wenn Sie erkennen, dass in bestimmten Prüfungen noch Kapazitäten vorhanden sind. Gerade in den sog. „leichten Gruppenprüfungen“ kann sich durch die Gruppenzusammenstellung eine höhere Starterzahl ergeben, die auf den zeitlichen Ablauf des Turniers keinen Einfluss hat. Diese Möglichkeit besteht aktuell leider nicht, da nur der Reitername ohne Angabe von Prüfungen auf der Warteliste steht.

 

 

  • Eure großen Bedenken im Zusammenhang mit möglichen Manipulationen im sog. Freigabeverfahren kann ich verstehen. Die Bedenken wurden auch im Rahmen der Beratungen von uns angebracht. Als Gegenargument wurde genannt, dass man sich dieser Gefahr zwar bewusst ist, aber hier dem Veranstalter die grundsätzliche Auswahl überlassen werden soll, welche Reiter er auswählt oder auch nicht. Objektiv betrachtet sollte dieses Recht auch zumindest den privaten Turnierveranstaltern überlassen werden, denn dies wurde in der Praxis sicherlich auch in Vergangenheit schon vielfach so praktiziert, indem bestimmte Startplätze freigehalten wurden. Bei Turnieren, die von Vereinen organisiert werden, sieht es etwas anders aus - hier muss dann der Verein bzw. der Vorstand des Vereins festlegen, wer oder welches „Gremium“ über die Freischaltung entscheidet. Somit habt ihr als Vereinsmitglieder zumindest in Euren Vereinen einen gewissen Einfluss darauf. Eure Bedenken, dass die Rechenstellen einen großen Manipulationseinfluss haben, muss ich – auch als Inhaber einer Rechenstellenlizenz – deutlich zurückweisen. Die Rechenstellen sind vom Veranstalter gebucht und haben sich insbesondere in diesem Bereich an die Anordnung ihrer Auftraggeber zu halten. Die Dokumentation der Warteliste ist im System so transparent, dass der Veranstalter genau erkennen kann, wann jemand auf die Warteliste eingetragen, wann ein Startplatz freigeschaltet oder wann auf einen Startplatz verzichtet wurde.

 

 

Ich kann Euch an dieser Stelle nur bitten, nicht direkt die Lösungsvorschläge oder entsprechende Möglichkeiten zu „zerreißen“, sondern wirklich ernsthaft an der Entwicklung einer praktikablen Lösungsmöglichkeit mitzuwirken. Ich selbst bin für umsetzbare Lösungsvorschläge sehr dankbar und würde mich dann auch bemühen, mit meinem Einfluss entsprechend einzuwirken, dass eine für alle Reiter in irgendeiner Form umsetzbare Lösung gefunden wird.

 

 

 

Birgit Poensgen, Vorsitzende IPZV-Landesverband Rheinland e.V.

 

Bild von Christiane Späte
Bild von Christiane Späte

Islandpferde-WM endet mit Medaillenregen für Deutschland


Bad Salzdetfurth, 15.08.17 - Die Islandpferde-Weltmeisterschaft im niederländischen Oirschot ist beendet. Und ein wahrer Medaillenregen ging dank der starken Leistung der deutschen Equipe auf Deutschland nieder: Sieben Gold-, vier Silber- und vier Bronze-Medaillen haben deutsche Reiterinnen gewonnen – so viele wie noch nie in der Geschichte des deutschen Islandpferdesports. Die Islandpferde-WM fand vom 7. bis 13. August 2017 im nierderländischen Oirschot statt. statt.

Am Sonntag, 13. August 2017, endete die nur alle zwei Jahre stattfindende Islandpferde-Weltmeisterschaft mit 18 neuen Weltmeistern: neun in der Erwachsenenklasse und neun unter den Young Ridern (YR). Außerdem wurden die besten Zuchtleistungen geehrt. Insgesamt sieben der 18 Weltmeister kommen in diesem Jahr aus Deutschland. Die erfolgreichste deutsche Teilnehmerin reiste aus Lindlar nach Holland: Johanna Tryggvason gewann gleich zweimal Gold sowie Bronze im Viergang. Ebenfalls Weltmeister in der Erwachsenen-Klasse wurden Jolly Schrenk aus Bestwig-Berlar im Viergang, Frauke Schenzel aus Ellringen im Fünfgang, sowie unter den Young Ridern Brynja Sophie Arnason aus dem nordrhein-westfälischen Overath, die in der Fünfgangkombination das Feld dominierte. Gleich zweimal Gold erhielt Olivia Ritschel aus Walzbachtal-Jöhlingen bei Karlsruhe als Young Rider im Töltpreis T1 und der Viergangkombination.

„Für den deutschen Islandpferdesport und den Islandpferdeverband IPZV e.V. war diese Weltmeisterschaft eine ganz besondere", resümiert IPZV-Präsident Ulrich Döing. „So einen Erfolg hat es zuvor noch nie gegeben. Ich denke, dieser Finaltag wird allen Islandpferdefreunden in Erinnerung bleiben.“ Mit 15 Medaillen gesamt im Sportbereich führt Deutschland den Medaillenspiegel dieser Islandpferde-WM unter den 19 teilgenommenen Ländern an.

Die deutsche Equipe musste sich mit 300 Pferd-Reiter-Kombinationen messen. Teamchef Carsten Eckert aus Almstedt bei Hildesheim freut sich: „Erstmals seit 25 Jahren haben wir die Isländer übertrumpft. Ich wusste, dass mein Team stark ist. Aber unsere Reiterinnen haben deutlich mehr Erfolg gehabt, als wir uns jemals erträumt. Ein historischer Tag für unseren Verband! Es hat uns bewiesen, dass alle von uns getroffenen Entscheidungen bezüglich der Pferdeauswahl richtig und zielführend waren. Unsere Taktik ist aufgegangen. Einzig in den Passwettbewerben haben wir noch Ausbaupotential, um in ihnen in zwei Jahren in Berlin erfolgreicher zu sein. Aber alle bei den erwachsenen Reitern eingesetzten deutschen Ovalbahnpferde haben in Ihren Prüfungen Finals erreicht. Mehr ist nicht möglich!“

Auch im Zuchtbereich zeigte sich Deutschland erfolgreich und gewann zweimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze.

 

Text: Charlotte Erdmann

 

Alle Ergebnisse des deutschen Teams gibt es hier: ipzv

 

WM-Qualifikationsturnier Aegidienberg

07.-11.06.2017

 

 

 

 

 

Die Zeit eilt dahin, es sind gerade mal noch 2 Monate bis zur Islandpferde-Weltmeisterschaft im niederländischen Oirschot vom 07.-13. August 2017.

 

 

 

Es wird ernst. Nach einigen OSI, Quali-Tagen und WM-Sichtungen „zum Aufwärmen“ geht es deshalb für die Aspiranten auf einen der Plätze in der deutschen WM-Equipe in der nächsten Woche vom 07.-11.06.2017 beim WM-Qualifikationsturnier in Aegidienberg nun darum, beim Bundestrainer und beim Sportausschuss einen richtig guten Eindruck zu hinterlassen und den ersten wichtigen Schritt zur Nominierung zu meistern. Anders als in den vergangenen Jahren gibt es in diesem Jahr kein weiteres Qualifikationsturnier, nur noch die DIM vom 26.06 – 02.07.2017 im bayrischen Wurz, auf der dann auch schon die Zusammenstellung der WM-Equipe verkündet wird.

 

 

 

Und so finden sich in den rd. 330 Nennungen für Aegidienberg die besten Pferd-Reiter-Kombinationen der Nation. Wir in Aegidienberg freuen uns sehr auf Euch!

 

 

 

Auch unsere Vorbereitungen gehen in die heiße Phase, die Bahn mit Blick auf das schöne Siebengebirge wird täglich präpariert, das Boxenzelt aufgebaut, die Paddockwiesen vorbereitet, das Festzelt und erste Verkaufsstände aufgebaut, letzte Blümchen gepflanzt. Die WM-Qualifikation kann kommen!

 

 

 

Wir hoffen, auch Sie/Euch in Aegidienberg begrüßen zu dürfen!

 

Text von Caroline Jourdan

 

Töltprüfung T5 oder T5.1 - Umfrageergebnis

 

Dieses Jahr wurde erstmalig die Pilotprüfung T5.1 ausgeschrieben. Nun stellt sich die Frage, welche Prüfung ist besser. Die „alte“ oder die „neue“ T5?

 

Was die Reiter selber wünschen konnte man 2016 leider nicht wirklich definieren, denn auf den Turnieren war entweder die T5 oder die T5.1 ausgeschrieben. Beide zusammen fand man auf keiner Veranstaltung.

 

Daher haben wir uns überlegt, dass die Reiter selber die Chance haben sollten ihre Meinung zu äußern. Um eine möglichst große Anzahl an Reitern zu erreichen, wurde die Umfrage auch an den Dachverband und an Isibless gesendet. Zudem hatten wir die Meldung auf der facebook Seite des Landesverbandes veröffentlicht.

 

139 Reiter haben sich insgesamt an der Umfrage beteiligt. Das Ergebnis ist eindeutig. Nur zehn Reiter setzen ihr Häkchen hinter die neue T5.1. Die deutliche Mehrheit sprach sich für die alte Version aus. Die 129 Stimmen für die T5 machen umgerechnet etwa 93% aller Beteiligten aus.

 

Es gab auch einige Reiter, die Ihre Meinung zu der Prüfung genauer definierten und das Kommentarfeld nutzen, oder uns eine Nachricht zukommen ließen.

 

„Für mich ganz klar die alte originale Version. Um die Ecken taktklar fliegen ist Sache eines gut trainierten älteren Pferdes. Sauberes Reiten ist, wenn man fließend beschleunigen und weich ohne zu ruckeln zurücknehmen kann. Und man strapaziert nicht unnütz die Beine des meist noch jungen Pferdes, das sich noch nicht so im Gleichgewicht befindet.“

 

„Meilleure préparation pour T3 et les chevaux techniques mais pas encore assez puissant pour du tölt vraiment rapide ont une chance.“

 

 

„Meiner Meinung nach liegt die Schwierigkeit in der korrekten Ausführung des langsamen Tempos sowohl in der T5 als auch in der T 7 - hier finde ich besteht sowohl Aufklärung, - als vor allem auch Ausbildungsbedarf in der korrekten Ausführung. Von daher ist die T5.1 für mich nicht sinnvoll, da es das Grundproblem nicht ändert.“

 

„Für mich ist die T5.1 keine direkte Vorstufe für die T3.“

 

„T5.1 kann genausogut in der T7 geritten werden.“

 

„Die T5.1 macht keinen Sinn, dann kann ich gleich T7 reiten! Und brauche nicht so schnell, wenn das Pferd noch kein starkes Tempo kann. Die Übergänge sind sie Schwierigkeit und das kann man in der T5 gut üben. Wenn das klappt, kann man starkes Tempo trainieren und sich in der T3 versuchen“

 

„Anstelle T5.1 kann jeder auch in der T7 üben ob er langsam und schnell tölten kann. Tempounterschiede üben geht nirgendwo mehr und man muss sich direkt in der T3 beweisen. Schön wäre es, wenn die T5 dann aber auch häufiger ausgeschrieben würde. Ebenso die T6 findet man in viel zu wenig Ausschreibungen.“

 

 

„ Der Sprung direkt zur T3 ist einfach zu groß, da es ohne die T5 keine vorbereitende Prüfung gibt, wie mit T6 und T4.
Es wäre toll diese Prüfung zu erhalten, um das Pferd nach und nach an die schwereren Anforderungen heranzuführen. Wer die T5.1 reiten möchte kann dies im Prinzip ja auch in der T7 oder sogar T8 tun. Für die T5 gibt es nicht so eine Ausweichmöglichkeit.“

 

„Ich möchte gerne die alte T5 Prüfung behalten, weil ich genau die Tempounterschiede üben möchte, das ist ja die Schwierigkeit. Ansonsten reite ich die T8 oder T7. Man hat sonst keine Möglichkeit das zu reiten oder man muss direkt den Sprung in die T3 wagen. Ich fände es schade wenn diese Prüfung wegfallen würde. Ich finde in dem Mittelfeld gibt es eh nicht so viel Möglichkeiten.“

 

Vielen Dank für eure rege Beteiligung und euren Wortmeldungen. Dieses klare Umfrageergebnis wurde bereits vom Landesverband auf der letzten Sportausschusssitzung präsentiert. Dennoch soll die Pilotprüfung nicht ganz aufgegeben werden und es gibt bereits Vorschläge die T5 so zu lassen, wie wir sie all die Jahre kannten und zusätzlich die T5.1 als T9 in die FIPO aufzunehmen. Natürlich werden wir euch zu diesen Neuerungen auf dem Laufenden halten, sobald es genaueres zu berichten gibt.

Töltprüfung T5 oder T5.1

 

Dieses Jahr wurde erstmalig die Pilotprüfung T5.1 ausgeschrieben. Nun stellt sich die Frage, welche Prüfung ist besser. Die „alte“ oder die „neue“ T5?

Bei der T5.1 hat sich die Prüfung zur T5 stark verändert. Zwar blieb der erste Aufgabenteil „langsames Tempo“ unverändert, doch auf der anderen Hand zeigt man nun das schnelle Tempo Tölt anstelle des Tempoverstärkens an den langen und dem langsamen Tempo an den kurzen Seiten.

Die T5 ist die vorbereitende Prüfung zur T3, so wie die T6 auf die T4 vorbereitet. Doch wie soll die neue T5.1 auf die T3 vorbereiten? Die Hauptschwierigkeit für Reiter, die zum ersten Mal die Tempounterschiede reiten, ist es die Punkte für die Übergänge zu treffen; die Pferde zwischen Versammlung und Geschwindigkeit nicht auseinanderfallen zu lassen und die Übergänge harmonisch zu reiten.

In der neuen T5.1 fällt der schwierigste Aufgabenteil jedoch weg, so dass  man dann künftig die Reiter und auch die Pferde in der T3 ins kalte Wasser springen lässt, weil sie nicht die „Tempounterschiede“ üben können.

Das  schnelle Tempo Tölt, das bei der T5.1 als zweiter Aufgabenteil gefordert wird, kann auch in der T8 oder T7 geritten/geübt werden.  Somit wäre die neue T5.1 nichts anderes als eine genauer definierte T7.

Was die Reiter selber wünschen konnte man 2016 leider nicht wirklich herausfinden.

Daher sollen die Reiter selber die Chance haben ihre Meinung über die Abstimmung zu äußern.

Schickt uns eure Meinung an presse@ipzv-rheinland.net aber stimmt auf jeden Fall ab, welche Prüfung ihr haben möchtet.

 

 

MEM 2016

Auf der diesjährigen MEM waren die deutschen Reiter unglaublich stark. Auch Reiter aus dem Rheinland waren dort und durften das deutsche Team vervollständigen. Und sie waren sehr erfolgreich – unsere Rheinlandreiter! So konnte Lucie Maxheimer mit Stjörn vom Eifelhaus einen Titel in der Y1.T2 sichern (7,67) und wurde mit Krummi frá Dalsholti Dritte in der Y1.V2. In der Prüfung sicherte sich Franziska Müser den zweiten Platz mit tollen 7,17 Punkten. In der Z1.T3 gewann Franziska das A-Finale.

 

 

In nahezu jedem Finale waren Reiter aus unseren Reihen vertreten, so nahmen Naty Müller und Nadja Wohllaib am Z1.F1 Finale teil, Shirin Geier am Z1.T1 Finale und Carina Maaßen und Naty Müller durften um die besten Plätze im Z1.T4 Finale reiten. Carina Maaßen landete zudem mit Kolfaxi frá Kjartansstödum  in der Z1.F2 auf dem dritten Platz mit 6,45 Punkten.

 

 

Im Passrennen Z1.P1 holte sich Heinz Pinsdorf mit Pegasus vom Klausenberg den 5. Platz.

 

 

Herzlichen Glückwunsch an euch alle! Ihr habt unsere Flagge sehr gut vertreten und habt ordentlich dazu beigetragen, dass die deutsche Equipe die beste Nation der MEM war.

 

 

13.07.2016

CHIO Aachen - Weltfest des Pferdesportes

Auch wenn sie in den angebotenen Disziplinen wohl kaum starten können, so dürfen die Islandpferde bei einem Weltfest des Pferdesportes nicht fehlen. Darum waren die Isländer wieder zahlreich bei der gestrigen Eröffnungsfeier verteten und durften gleich mehrmals den heiligen Rasen betreten.

 

Als Flaggenträger zur Begrüßung aller startenden Nationen, während das schwedische Königspaar ins Stadion gefahren wurde, als Wickinger-Quadrille und als ABBA-Gruppe durften sie die bunte Eröffnungsshow zu dem Thema des diesjährigen Partnerlandes Schweden begleiten. Und man sah den Reitern an, dass sie jede Menge Spaß dabei hatten. So muss es sein!

 

Auch wenn für einige allein die Anreise schon zu einem wahren nervenaufreibenden Abenteuer wurde. Denn zwei der beteiligten Isländer mussten in Köln-Löwenich mitten im Autobahntunnel den Hänger verlassen und standen dann erst einmal von Autos umzingelt auf der A1 (mehr gibt es darüber hier). Aber auch diese beiden kamen pünktlich zur Eröffnungsfeier an.

 

Wer nicht live dabei sein konnte, der kann die Show beim WDR in der Mediathek noch sehen (zum Beitrag). Auch vergangenen Samstag waren Vertreter unserer Lieblingsrasse in der Soers bereits ins Showbusiness involviert und begeisterten bei der Pferd und Sinfonie im "Kampf zwischen Gut und Böse" als Star-Wars-Gruppe. Wer den Ritt nicht gesehen hat kann dies hier (ca. ab 4.30 min.) nachholen. Und wem das alles noch nicht genug ist, der darf den Abschied der Nationen am Sonntag nicht verpassen, denn so viel sei verraten, auch da sind wieder Isis an Bord. Bis dahin gibt es Aachen hochkarrätigen Sport in Springen und Dressur zu sehen, denn für diese Reiter geht es um die letzten Tickets für die Olymischen Spiele.

IDMG in Aegidienberg- online-Nennung nun möglich

Die IPZV Prüfungen während der IDMG vom 12.-14.08.2016 sind für Samstag und Sonntag geplannt. Hier findet ihr die Ausschreibung.

 

Es gibt eine Startbegrenzung von 50 Teilnehmern!

 

Alle X-Prüfungen, also IGV-Prüfungen können zusätzlich zu den IPZV-Prüfungen geritten werden. Hierfür ist eine Registrierung bei der IGV notwendig.

In den Jugend A-Prüfungen können Jugendliche bis einschl. Jahrgang 1998 starten.

 

Es gilt für alle IGV-Prüfungen und den Turnierablauf die PO der IGV e.V. sowie die Hinweise in der Ausschreibung zur IDMG.

 

Die PO steht kostenlos unter www.igv-online.de zum Download bereit.

 

Kosten für eine lebenslange IGV-Registrierung: Pro Pferd 15 €; Erwachsener 10 €; Jugendlicher 5 €
Weitere Infos bei Boris Klein 02227-9330731,
b.klein@phsv.de

 

Nach- und Umnennungen bis eine Stunde vor Turnierbeginn:
5 € wenn sich nur das Pferd oder der Reiter ändert
50 € pauschal pro Pferd/Reiterkombination in allen anderen Fällen

DIM 2015 – erfolgreiche Reiter aus dem Rheinland

 

Die DIM hat nun wieder ihre Tore geschlossen und es wird Zeit ein kleines Resümee aus der Sicht der Rheinland Reiter zu ziehen. Stolz können wir auf die Vertreter aus unseren Reihen blicken, denn sie haben das Rheinland sehr erfolgreich vertreten und wir können uns mit ihnen über viele gute Platzierungen und den ein oder anderen Titel freuen.

 

So hat die Wahlrheinländerin Johanna Tryggvason sich den Titel in der T2 (8,13) mit Fönix frá Syðra-Holti sichern, wie auch den 3. Platz im Viergang und in der Viergangkombination.

 

Auch Haukur Tryggvason hatte bei dieser DIM ein Wörtchen mitzureden und eritt auf Emilía frá Hólshúsum den 3. Platz in der T1 (8,00), Karly Zingsheim zeigte aber auch, dass mit ihm und Naddur vom Schluensee in dieser Prüfung immer zu rechnen ist und sicherte sich den 2. Platz mit 8,05 Punkten. Zudem landete Naddur unter den besten deutsch gezogenen Pferden auf dem 3. Rang.

 

Mit gutem Beispiel voran ging unsere Rheinland-Jugendkadertrainerin Nadja Wohllaib, die sich gleich zwei Titel holte. Zum Einen ritt sie mit Eldur vom Schwäbischen Wald in der Passprüfung (7,38) zum Sieg, sicherte sich mit ihm den 3. Platz im Fünfgang (7,17) und konnte mit ihrem zweiten Platz in der Fünfgangkombination die nächste Meisterschärpe ergattern.

 

Der Sieg in der Fünfgangkombination ging dabei an einen unserer isländischen Rheinländer, Stymir Árnason holte aber nicht nur hier die goldene Schleife, sondern hatte auch im Speedpass (7,40 Sekunden) mit Neysla vom Schloßberg die Nase vorne.

 

Heinz Pinsdorf und Pegasus vom Klausenberg zeigten im Passrennen P3 wie schnell wir im Rheinland sein können und gewann mit einer Zeit von 14,95 Sekunden.

 

Auch in den Futurity-Prüfungen sah es für die Rheinländer gut aus. Lena Maxheimer brachte Venus frá Visindahofi zum Sieg in der Futurity Viergang und sicherte sich im Futurity Tölt den 3. Platz. Die Vorstellung von Heinz Pinsdorf und Dagbjartur vom Wiesenhof brachte ihnen den 2. Platz auf dem Treppchen der Futurity Fünfgang  ein.

 

Jetzt heißt es den Blick auf die WM zu richten, denn während der DIM wurde die Equipe zusammengestellt und auch hier dürfen sich einige über das Ticket nach Dänemark freuen. Johanna mit Fönix, Karly auf Naddur und Nadja mit Eldur werden für Deutschland an den Start gehen und auch unter den Young Riders sind Rheinlandreiter mit Lucie Maxheimer auf ihrem Stjörn vom Eifelhaus und Shirin Geier mit Prins from Creekside Farm  vertreten.

Glückwunsch euch allen!

Bilder der NRW-Meisterschaft


Vielen Dank an Ulrich Neddens und Sabine Kämper für die wundervollen Impressionen der NRW-Meisterschaft. http://www.neddens-tierfotografie.de/


Der Bericht über die Meisterschaft befindet sich unter der Slideshow der Bilder.


Sommer Sonne Sonnenschein: NRW Meisterschaft in Roderath

 

An dem vergangenen langen Wochenende fand auf der Anlage des IPN Roderath die NRW Meisterschaft statt. Zum 40 jährigen Jubiläum des Vereins sollte wieder eine Meisterschaft vom Verein ausgetragen werden. Ein schönes Event zu diesen Feierlichkeiten.

 

 

Und es waren von Sonnenschein geprägte Tage bei einem vollgepackten Programm. Auch das Gewitter am Freitag meinte es gut und wartete den WelcomeAbend ab, bevor es loslegte.  Petrus sei Dank war es auch nicht ganz so dramatisch wie bei der parallelen Eifelveranstaltung „Rock am Ring“.

 

Zwar wurde dieses Jahr der Schwerpunkt auf die „gängigen“ Prüfungen gelegt, denn bei dem straffen Zeitplan blieb auch bei 4 Turniertagen keine Zeit für Trail und Co., dennoch wurde für die Zuschauer ein buntes Programm zusammengestellt. So konnten die Besucher des WelcomeAbends sich nach dem Aufmarsch der Ortsvereine nicht nur über die Köstlichkeiten der verschiedenen Vereine freuen, sondern bekamen zusätzlich eine schöne Quadrille geboten.

 

In der Wiege des Mitternachtstölts, durfte dieser selbstverständlich auch nicht auf der NRW Meisterschaft fehlen und lockte somit unzählige Zuschauer am Samstagabend an die Ovahlbahn. Und die Roderather wären nicht sie selbst, hätte nicht auch das spektakulärste Kostüm die Zuschauerabstimmung gewonnen. Das während des gesamten Töltteils die Stimmung kochte war dabei selbstverständlich. Ein Mitternachtstölt ist und bleibt eben ein Publikumsmagnet und Stimmungsbarrometer.

 

Der Sport kam natürlich nicht zu kurz, immerhin handelte es sich um eine Meisterschaft. Neben den vielen tollen Ritten um die Titel, die trotz der Temperaturen immer wieder neue Highlights fanden, wurden auch noch die Kreismeister ermittelt. Dagmar Scholl (Sport), Marit Scheen (Junioren), Alena Maus (Jugend) und Claudia Kallrath (Freizeit) konnten sich hier über die rot-weiße Meisterschärpe in ihren Klassen freuen. Zudem wurde Hannah Stolz Vereinsmeisterin in der Kinderklasse L.

 

Als bester Ortsverein konnte sich erneut die Regionalgruppe West durchsetzen und die Standarte entgegennehmen. Zur vollständigen Vereinswertung.

 

Hier nun alle neuen NRW Meister:

 

Erwachsene
Christina Dittrich       Tölt T1

Jolly Schrenk            Tölt T2

Franka Struik            Fünfgang F1
Gerd Flender            Viergang V1
Heinz Pinsdorf          150 m Passrennen P3 + Speedpass P2

Lukas Rühlmann       Passprüfung PP1
Astrid Paulus            Gehorsam A D2 + Gehorsam Kür D1

Junioren
Jocelyne Wehr           Tölt T1, Tölt T2, Viergang V1
Patricia Grolig            Fünfgang F1

Melissa Meyer           250 m Passrennen P1

Caroline Wahl            Speedpass P2

Hannah Zahner          Gehorsam A D2 + Gehorsam Kür D1

 

Jugend
Maxime Mijnlieff       Tölt T3 + Viergang V2

Charlotte Hütter        Tölt T4

Lena Becker             Fünfgang F2

Leonie Denk             Gehorsam Kür D1

 

Kinder L
Helena Schily                            Tölt T7

Hannah Stolz + Isabelle Pfeiffer Viegang V5

Helen Buchwald                        Fünfgang F2

 

Kinder M
Linda Jankowski        Tölt T8
Nora Joy Kolb          Viergang V6 + Reiterprüfung D6

 

Amateurmeister

 


Tölt                Christina Dittrich
Viergang        Carolin Herzmoneit
Fünfgang        Mario Pardeyke und Caroline Bonk
Pass               Gabriele Görtz-Hillenbach

 

 

 Die vollständigen Ergebnisse befinden sich bereits unter Sport beim IPZV Dachverband.

 

Copyright: Ulrich Neddens Tierfotografie
Copyright: Ulrich Neddens Tierfotografie

Deutsche Reiterin wird für harmonisches Reiten international geehrt

  • Cristina Daniele von FEIF geehrt
  • bester Reitstil von 78 Nominierten
  • weitere deutsche Reiterinnen genannt
Bad Salzdetfurth, 03.11.14 - 
Der internationale Islandpferdeverband FEIF (www.feif.org) veröffentlicht jedes Jahr ein Ranking der besten Reiter/innen auf Weltranglistenturnieren im Islandpferdesport, die durch ihr besonders gutes und harmonisches Reiten aufgefallen sind. Entscheidend ist dabei, wie viele Sportrichter den oder die Reiter/in nennen. Die gesammelten Nominierungen ergeben dann die Preisträgerin, die in diesem Jahr Cristina Daniele aus Waldkirch bei Freiburg im Breisgau ist. Die Deutsche wurde von neun Richtern auf vier Turnieren in Deutschland sowie der Mitteleuropäischen Meisterschaft (MEM) in der Schweiz aufgrund ihres guten Reitstils genannt und führt damit deutlich das Ranking an.

Am vergangenen Dienstag, 28.10.2014, veröffentlichte die FEIF alle Nominierungen für die Auszeichnung „Good and Harmonious Riding 2014“, mit der jedes Jahr Sportreiter weltweit aufgrund der Nennungen der Richter geehrt werden. Die am meisten genannte Cristina Daniele arbeitet auf dem Mooswaldhof im Breisgau und ist seit 2009 IPZV-Trainer B. Seit 2014 ist sie Mitglied des Bundeskaders des IPZV und erritt sich auf der diesjährigen Deutschen Meisterschaft (DIM) sowie der MEM beachtliche Erfolge. Mit dem Rappen Víðir frá Lynghaga, der im Besitz der Mooswalhof-Betreiberin Christine Bühler steht, gewann sie die Gehorsamsprüfung A (Dressur) auf der DIM und wurde neue Deutsche Meisterin in dieser Disziplin. Außerdem belegte sie den dritten Rang im Tölt T2 auf der MEM. Bei insgesamt vier Weltranglistenturnieren fiel Cristina Daniele den Richtern unabhängig voneinander besonders oft durch ihre ausgeglichene und harmonische Reitweise auf. Sie ist damit weltweit die Islandpferdereiterin, die ganz besonders im Einklang mit ihrem Pferd steht und harmonisches Reiten präsentiert. Cristina Daniele freut sich: „Diese Auszeichnung ist etwas ganz besonderes für mich. Ich achte in der Ausbildung immer darauf, dass Pferd und Mensch als Team arbeiten und bin glücklich und stolz, dass die Richter sowie die FEIF dies zu würdigen wissen. Der Titel ‚Good and Harmonious Rider‘ ist für mich eine große Ehre.”

Aus Deutschland kommen außerdem weitere nominierte Reiterinnen. Mit jeweils fünf Nominierungen teilen sich Laura Steffens aus Burscheid und die dänische Vorjahressiegerin Trine Risvang den zweiten Platz. Mit Katharina Fritsch und Lisa Schürger wurden zwei weitere Reiterinnen aus Deutschland auf den geteilten fünften Platz gewählt. Der IPZV beglückwünscht Cristina Daniele und alle nominierten Reiter und gratuliert ihnen zu diesem besonderen international beachteten Erfolg.

Hier finden Sie alle Nominierungen: 
http://www.feif.org/Sport/GoodandHarmoniousRiding.aspx
 
Vielen Dank an Charlotte Erdmann für diesen Bericht.

NRW Meisterschaft 2014

 

Erneut fand die NRW Meisterschaft auf dem Wulfenhof in Dorsten statt. Strahlender Sonnenschein, viel gute Laune und tolle Ritte wurde allen Anwesenden geboten.

 

Besonders schön war, dass die leider so oft wie Stiefkinder behandelten Prüfungen abseits der Ovalbahn hier auch bedacht wurden und das volle Prüfungsangebot ausgeschöpft wurde. Abgesehen von der Gehorsam Kür, diese wurde leider, obwohl es eine Meisterprüfung ist, nicht angeboten. Aber zum Glück war dennoch für jeden Liebhaber der Gehorsamprüfungen etwas dabei. Zwar hatte das breite Spektum der Dressur- und Springprüfungen in der Ausschreibung und auch später im Zeiplan für etwas Verwirrung gesorgt, dennoch wurde spontan irgendwie allen gerecht. Ein gutes Vorbild für die anderen Turnierveranstalter.

 

Eine Kleinigkeit möchte ich dennoch anmerken. Es wäre schön gewesen, wenn die Prüfungen, die am Samstag geehrt wurden, genauso das Siegertreppchen in Anspruch genommen hätten wie noch am Freitag. Immerhin ist die Gehorsam A eine Meisterprüfung, da hätte man sich ruhig die Zeit nehmen können, die Platzierten auf das Podest zu stellen.

 

Es war nur sehr schade, dass nur wenige Zuschauer zu erblicken waren. Für eine Meisterschaft ein trauriger Anblick, besonders da das Team um Claudia Larondelle an alles gedacht haben, damit die Veranstaltung auch für die nicht Teilnehmer interessant war. Genügend Auswahl an Getränke und Speisen, viele Verkaufsstände, ein Zelt mit ausreichend Sitzgelegenheiten und die stets gute Laune des Teams hätten wirklich mehr Besucher verdient.

 

Nun aber zu den Ritten selber. Einige Reiter konnten ihrer Favoritenrolle nicht nur gerecht werden, sondern noch übertrumpfen. Wie zum Beispiel Lena Maxheimer, die gleich 3 Titel ergattern konnte. Jolly Schrenk, die noch in Rodertah das Titel-tripple schafft, konnte sich da nur noch in der Fünfgang behaupten. Ausgeglichen war die Titelverteilung in der Juniorenklasse. Denn in der Jugend überragte wieder Franziska Müser, ebenfalls mit 3 Titeln. Aus Rheinlandsicht ist die Kinderklasse L und M besonders erfolgreich gewesen, denn alle Titel gingen an 3 Kinder aus unseren Vereinen, Maxime Mijnlieff, Hannah Stolz und Paula Röseler.

 

 

Alle vergebenen Titel findet ihr hier im Überblick:

 

Erfolgreichster Ortsverein:

IPZV Regionalgruppe West e.V.

 

NRW-Amateurmeister: 

Tölt: Monika Leucker / Riddari von Töltmyllan (LV Rheinland) 

Viergang: Monika Leucker / Riddari von Töltmyllan (LV Rheinland) 

Fünfgang: Christiane Peters-Habig / Vakur vom Lindenhof (LV Westfalen-Lippe) 

Pass: Bettina Muscheidt / Skrugga vom Wiesenhof (LV Rheinland)

 

Erwachsene 

Tölt T1 Lena Maxheimer / Röskur frá Sunnuhvoli (7,50) 

Tölt T2 Lena Maxheimer / Sóti vom Heesberg (7,21) 

Viergang V1 Lena Maxheimer / Röskur frá Sunnuhvoli (7,17) 

Fünfgang F1 Jolly Schrenk / Kraftur vom Kranichtal (7,07) 

Passprüfung Anna Eschner / Siggi vom Kreiswald (5,96) 

Speedpass kein Landesmeister 

Passrennen 250 m kein Landesmeister 

Passrennen 150 m kein Landesmeister 

Gehorsam A Alina Lückert / Finn v. Kirchewald + Astrid Paulus / Drottning v. Felsenhof (5,14) 

 

Junioren 

Tölt T3 Leonie Claudia van Eijken / Snerpa (5,83) 

Tölt T4 Janina Ullmann / Andi vom Wiesenhof (6,83) 

Viergang V2 Anna Hauschild / Prins frá Úlfsstöðum (6,27) 

Fünfgang F2 Leonie Claudia van Eijken / Snerpa (6,50) 

Passprüfung kein Landesmeister 

Speedpass kein Landesmeister 

Passrennen 250 m kein Landesmeister 

Passrennen 150 m kein Landesmeister 

Gehorsam A Hannah Zahner / Traustan vom Maischeiderland (5,82) 

 

Jugend

Tölt T3 Jocelyne Wehr / Þrottur frá Fróni (7,22) 

Tölt T4 Franziska Müser / Merkur vom Maischeiderland (6,50) 

Viergang V2 Franziska Müser / Óskar frá Akureyri (6,87) 

Fünfgang F2 Marie Hollstein / Grákolla von Büskerhook (6,30) 

Passprüfung kein Landesmeister 

Speedpass kein Landesmeister 

Passrennen 250 m kein Landesmeister 

Passrennen 150 m kein Landesmeister 

Gehorsam A Franziska Müser / Skór vom Kranichtal (5,80 

 

Kinder L 

Tölt T7 Maxime Mijnlieff / Kári von Berghausen (6,34) 

Viergang V5 Maxime Mijnlieff / Kári von Berghausen (6,04) 

Fünfgang F2 kein Landesmeister 

Gehorsam D Hannah Stolz / Gletta vom Rittershof (5,80)

 

Kinder M 

Tölt T8 Paula Röseler / Stjörn vom Eifelhaus (6,73) 

Viergang V6 Paula Röseler / Stjörn vom Eifelhaus (6,73) 

Reiterprüfung kein Landesmeister 

 

 

 

Hier folgen zum Abschluss noch einige Impressionen. Vielen Dank an Marion Heindorf für die stimmungsvollen Bilder.

Ein Hauch von Island in Aegidienberg

  • Deutsche Gæðingakeppni Meisterschaften starten am 21.8.2014
  • Gangpferdezentrum Aegidienberg wird Anlaufstelle der Islandfans
Bad Salzdetfurth, 19.08.14 - Am kommenden Wochenende, 21. bis 24.8.2014, kommen Freunde der Vulkaninsel Island und deren Pferde in Bad Honnef voll auf ihre Kosten. Denn dann finden im Gangpferdezentrum Aegidienberg die 2. Deutschen Gæðingakeppni Meisterschaften (GKM) statt. Rund 150 Teilnehmer aus dem In- und Ausland sind mit am Start und wollen das beste „Gæðingur“ finden – das „wahre, isländische“ Pferd, das durch seine fünf Gangarten so einzigartig ist. Neben den sportlichen Prüfungen werden auch Fohlen beurteilt, schnelle Rennen im Speedpass geritten und außerdem erwartet die Gäste ein isländischer Gourmetabend, Kamelreiten und vieles mehr.
 
Das Gangpferdezentrum Aegidienberg, betrieben von Walter und Marlies Feldmann, ist im Umland von Bonn für seine ganz besonderen Pferderassen bekannt. Denn Familie Feldmann züchtet nicht nur die für ihre fünf Gangarten bekannten Islandpferde, sondern auch die eigene Rasse „Aegidienberger" sowie American Saddlebreds. Allen Pferderassen, die in Bad Honnef am kommenden Wochenende den interessierten Zuschauern vorgestellt werden, sind ihre zusätzlichen Gangarten neben Schritt, Trab und Galopp gemein. Die drei Rassen beherrschen daneben den angeborenen schwebe- und erschütterungsfreien Tölt. Bei den American Saddlebreds heißen diese Gangarten Slow Gait (langsamer Tölt) und Rack (schneller Tölt). Fünfgängige Islandpferde und Aegidienberger lassen sich außerdem noch im schnellen Rennpass reiten.
 
Vom 21.8. bis 24.8.2014 stehen vor allem die Islandpferde im Mittelpunkt. Denn die ausdrucksstarken Kleinpferde mit einem maximalen Stockmaß von 1,45m präsentieren auf den 2. Deutschen Gæðingakeppni Meisterschaften in alter isländischer Tradition ihre fünf Gangarten. Beim „Gæðingakeppni“ geht es den Richtern vor allem um den Charakter, Gehwillen und Vorwärtsimpuls des Pferdes. Schnelle Rennpass-Vorführungen und Tölt in Perfektion werden deshalb auf den 2. Deutschen Gæðingakeppni Meisterschaften zu sehen sein. In A-Flokkur-Prüfungen für Fünfgänger und B-Flokkur für Viergänger zeigen die Kleinpferde ihr Können. „Zusätzlich haben wir eine „C“-Flokkur eingerichtet, um auch Freizeitreitern die Teilnahme zu ermöglichen,“ beschreibt Walter Feldmann die besonderen Prüfungen der GKM. In dieser Prüfungsklasse wird der Tölt vorgestellt und die Reiter müssen sich nicht mit den zum Teil eigens aus Island angereisten Profis messen.



„Wir holen Island einfach nach Aegidienberg.“ erläutert Gastgeber Walter Feldmann die Highlights des Wochenendes. „Die Zuschauer können sich zusätzlich den sportlichen Vorführungen auf unser großteils isländisch ausgerichtetes Rahmenprogramm freuen. Neben einem isländischen Gourmetabend mit Livemusik am Samstag Abend stellen wir auch die besten deutschen Zuchtpferde unter den Islandpferden vor. Außerdem zeigen wir eine Freiheitsdressur und ein American Saddlebred Schaubild.“ Das ganze Wochenende gastiert zusätzlich das Kamelparadies im Gangpferdezentrum, sodass auch Kamelreiten möglich ist. „Und am Samstag Nachmittag ist der deutsche Porscheclub, bei dem mein Vater Gründungsmitglied war, mit zehn alten Wagen zu Gast.“ so Walter Feldmann weiter. Sonntag, den 24.8.2014, finden dann die Finals sowie das rasante Speedpass-Rennen statt. Der genaue Zeitplan ist unter http://gkm-2014.de/de/zeitplan zu finden.
 
Die 2. Deutschen Gæðingakeppni Meisterschaften finden vom 21. bis 24.8.2014 in Aegidienberg, Peter-Staffel-Str. 20, Bad Honnef, statt. Zuschauer und Interessierte sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. 

Weitere Informationen zum Gæðingakeppni, dem Gangpferdezentrum Aegidienberg und mehr finden Sie unter http://gkm-2014.de/
Text: Charlotte Erdmann
  Bild zur Pressemitteilung: Walter Feldmann, Panorama Aegidienberg
 

OSI Grenzdyck

 

Das ganze Jahr freut man sich auf das Turnier und dann geht es wieder viel zu schnell vorbei. Dieses Jahr war das OSI zwar nicht gerade gesegnet was das Wetter anging, dennoch war es wieder ein tolles Turnier. Und obwohl die Wassermassen alles versucht hatten um die Veranstatung zu sabotieren, hielten Platz und Ovalbahn stets stand und waren immer reitbar. Wahnsinn was die Anlage aushält, Hut ab.

 

Erstmalig wurde das OSI in Sonsbeck auch als Vereinsmeisterschaft der Regionalgruppe West genutzt. Ein schöner Bonus, denn für die Stammgäste des OSIs gab es keinen Unterschied und es wurden vielleicht die ein oder anderen neuen Starter angelockt.

 

 

Wie immer war die gute Laune des Teams ansteckend, die Party am Samstag ein voller Erfolg und das Catering großartig. Das ist auch der Grund warum so viele Starter Wiederholungstäter sind. Es ist einfach schön bei Cilli Beuse und ihrem Team, hier kommen die Reiter und Zuschauer gerne hin. Macht weiter so.

Deutsche Spitze des Islandpferdesports misst sich international auf Mitteleuropäischer Meisterschaft

  • Wichtigstes Turnier 2014 im Islandpferdesport
  • Die Deutschen Meister als Favoriten am Start

Bad Salzdetfurth, 30.07.14 - Das wichtigste europäische Turnier im Islandpferdesport, die Mitteleuropäischen Meisterschaften (kurz: MEM), findet vom 7. bis 10. August 2014 erstmals in der Schweiz, auf dem Reithof Neckertal in Brunnadern, statt. Mit am Start sind die erst kürzlich neu gekürten Deutschen Meister, darunter die 6-fache Weltmeisterin Jolly Schrenk und die Deutsche Meisterin Nadja Wohlaib, sowie viele weitere deutsche Meister. Insgesamt werden sich 160 Reiterpaare aus 10 Nationen auf der MEM 2014 in den Gangprüfungen wie Tölt- oder Passprüfung sowie den schnellen Passrennen messen.

Die Mitteleuropäischen Meisterschaften sind neben den Weltmeisterschaften das wichtigste internationale Turnierevent des Islandpferdesports. Die deutsche MEM-Equipe setzt sich aus vom Bundestrainer nominierten Reiterinnen und Reitern zusammen. Darunter die amtierenden deutschen Meister, die sich erst auf der vom 16. bis 20. Juli stattgefunden Deutschen Islandpferdemeisterschaft den Meistertitel erkämpft hatten.

Mit dabei sind die 6-fache Weltmeisterin Jolly Schrenk, die auf der Deutschen Meisterschaft mit Glæsir vom Gut Wertheim den Meistertitel im Viergang und in der Dressur Kür für sich gewinnen konnte. Gleich zwei Meistertitel hat die MEM-Teilnehmerin Nadja Wohllaib inne. Sie siegte mit Eldur vom Schwäbischen Wald im Fünfgang und in der Fünfgangkombination. Die Passreiter werden auf der MEM unter anderem vom amtierenden Deutschen Meister Jens Füchtenschnieder im Passrennen über 250m vertreten, der zugleich deutscher Vizemeister im Passrennen über 150 Meter ist.

Die Deutsche Equipe geht mit klaren Vorstellungen zur MEM: „Wir wollen in allen Entscheidungen ein Wort mitreden. 15 Medaillen und mindestens drei Titel bei den Erwachsenen und eben so viele bei den Jungen Reitern sind die klare Vorgabe des Verbands“, so der Sportdirektor Carsten Eckert über die Ziele der Bundestrainerin für die Jungen Reiter, Suzan Beuk aus Marxen, und des Bundestrainers für die Erwachsenen, Magnus Skulason aus Schweden. „Besonders in den Ovalbahndiziplinen aber auch im Pass hat die Equipe gute Chancen, wie man auch auf den Deutschen Meisterschaften gesehen hat. Auch wenn das Konkurrentenfeld im internationalen Vergleich stark ist.“ so Eckert weiter über die Favoritenrolle der deutschen Mannschaft. 

Zur MEM 2014 werden vom 7. bis 10. August 2014 rund 160 Reiterpaare aus 10 verschiedenen Nationen erwartet, die ihr Können auf der Turnieranlage des Reithof Neckertal in Brunnadern (Schweiz) unter Beweis stellen. Neben Deutschland gehören Österreich, die Schweiz und die Niederlande zu den stärksten Nationen. Aber auch Frankreich, Slowenien, Großbritannien, Belgien, Luxemburg und Italien senden aussichtsreiche Teams nach Brunnadern. Rund um die sportlichen Prüfungen wird ein umfangreiches Rahmenprogramm für Zuschauer und Besucher geboten, das vom Nationenabend bis zur Schlussparade reicht.

Weitere Informationen zur MEM 2014 sind unter www.mem2014.ch zu finden.
 
Ein Bericht von Charlotte Erdmann.
Karly und Naddur Foto von Alexa Maxrath
Karly und Naddur Foto von Alexa Maxrath

Islandpferdeprominenz bei 2. Deutschen Gæðingakeppni Meisterschaften

  • Islandpferdereiter-Prominenz startet in Aegidienberg 
  • spezielle Gangprüfungen auch für Kinder, Jugendliche und Junioren
  • Preisgelder für drei Prüfungen ausgeschrieben
Bad Salzdetfurth, 24.07.14 - Vom 21. bis 24. August 2014 finden die 2. Internationalen Deutschen Gæðingakeppni-Meisterschaften (kurz: GKM) im Gangpferdezentrum Aegidienberg, Bad Honnef, statt. Mit am Start werden Sieger der Gæðingakeppni-Disziplinen aus dem In- und Ausland sein. Daneben starten Kinder, Jugendliche und Junioren in eigenen Prüfungsklassen. Für die Besten der Töltprüfungen und des rasanten Hallenspeedpasses sind außerdem Preisgelder in Höhe von je 1000€ ausgelobt.
 
Die jahrhundertealte isländische Tradition des Gæðingakeppni wird mit den 2. Internationalen Deutschen Gæðingakeppni Meisterschaften auch in Deutschland fortgeführt. Die Basis des Gæðingakeppni sind die Kraft, die Energie und die Ausstrahlung des Pferdes. Das Pferd selbst steht deshalb im Mittelpunkt der Bewertung. In den jüngeren Klassen werden jedoch auch Sitz und Einwirkungen bewertet. „Das Gæðingakeppni ist nicht nur etwas für Erwachsene, auch Junioren, Kinder und Jugendliche können in eigenen nach Altersklassen getrennten Prüfungen teilnehmen. Das wird oft übersehen.“ erläutert Ausrichter und Gastgeber Walter Feldmann das Besondere an einem Gæðingakeppni.
 
Mit von der Partie werden ab dem 21. August 2014 neben den jungen Reitern auch Profis und viele Freizeitreiter sein. „Neben der üblichen A-Flokkur-Prüfung für Fünfgänger und dem B-Flokkur für Viergänger wird es bei uns auch ein „C“-Flokkur geben. Dieses haben wir eigens eingerichtet, um auch Freizeitreitern die Teilnahme zu ermöglichen.“ beschreibt Walter Feldmann die Prüfungen der GKM. In der eigens geschaffenen Prüfungsklasse können Freizeitreiter den Tölt, die 4. Gangart des Islandpferdes, in beliebigem Tempo vorstellen und müssen sich dabei nicht mit den Profis messen.
 
Unter den Sportreitern wird sich einiges an Prominenz aus der Islandpferdeszene einfinden. Unter anderem wird Sigurður Sigurðarsson, der Sieger des B-Flokkurs auf dem isländischen Pferdefestival Landsmót, mit an den Start gehen und sich mit dem Sieger der letzten GKM in dieser Disziplin, Karly Zingsheim, messen. Eingeladen sind außerdem alle Deutschen Meister der Islandpferde sowie alle isländischen Landsmót-Sieger. Doch erst am 4. August ist Nennungsschluss. Dann steht fest, wen man auf den zweiten Deutschen Gæðingakeppni-Meisterschaften noch bestaunen kann als Zuschauer.
 
Umrahmt werden die Meisterschaften von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm, das neben einem isländischen Gourmetabend mit Livemusik am Samstagabend auch die Vorstellung der besten Zuchtpferde, eine Freiheitsdressur und ein American Saddlebred Schaubild verspricht. Am Sonntag, 24.8.2014, finden schließlich die Finals sowie das rasante Speedpass-Rennen statt.
 
Die 2. Deutschen Gæðingakeppni Meisterschaften finden vom 21. bis 24.8.2014 in Aegidienberg, Peter-Staffel-Str. 20, Bad Honnef, statt. Zuschauer sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. 


Weitere Informationen zum Gæðingakeppni, dem Gangpferdezentrum Aegidienberg und mehr finden Sie unter 
 
Vielen Dank an Charlotte Erdmann für diesen Beitrag.

21.07.2014

DIM aus Sicht der Rheinländer

Die Ergebnisse der Reiter aus dem Rheinland können sich sehen lassen, immerhin gab es dreimal Bronze und einmal Silber. Karly Zingsheim erritt sich mit Naddur vom Schluensee in der T1 den zweiten Platz und holte sich auf Dagur den dritten Platz in der Gehorsam A. Styrmir Árnason sicherte sich mit Farsæll von der Elschenau den 3. Platz in der Passprüfung und Jonas Hassel erkämpfte sich mit Jeremias vom Birkenhof in der V1 über das B-Finale letztendlich Bronze. Herzlichen Glückwunsch!

Der Dachverband hat bereits alle Ergebnisse der DIM online gestellt.

17.07.2014

Großer Sport wohin man auch blickt

Kaum ist die Fußball WM vorbei, blicken wir schon auf die nächsten sportlichen Events. Während sich die besten “Dreigänger” auf dem CHIO in Aachen in verschiedenen Disziplinen messen, blicken wir gespannt nach Wehrheim, wo gerade die Deutsche Islandpferdemeisterschaft ausgetragen wird.  

 

Die ersten Meister stehen schon fest und auch ein Weltrekord wurde bereits geknackt. Im Passrennen freut sich Markus Albrecht-Schoch über seinen 21,59 Sekunden Ritt, der den erst kürzlich während des Landsmót aufgestellten Rekord deutlich unterbieten konnte. Herzlichen Glückwunsch!

 

Und was treiben unsere Rheinland Reiter? Die dominieren deutlich die F1. Bisher führt hier Neu B-Kadermitglied Naty Müller mit Óskar vom Erichshof (6,87). Karly Zingsheim sicherte den Rheinländern bereits durch seinen 3. Platz mit Dagur in der Gehorsam A einen Platz auf dem Treppchen. Styrmir Árnason mit Farsaell von der Elschenau wurde ebenso Dritter in der PP1 (8,13).

 

Die Jugendlichen wollen wir aber auch nicht vergessen. Denn einige sind bereits in Hólar fleißig mit den Leihpferden unterwegs. Wir sind gespannt wie dort das deutsche Team, im Besonderen natürlich unsere Reiter aus dem Rheinland, die schließlich den größten Teil des Teams ausmachen, abschneiden wird.

OSI Töltmyllan

29.06.2014

OSI Töltmyllan

Es ist schon verrückt, wie das Leben so spielen kann. Da nennen über 500 Reiter, das Turnier muss bereits Mittwoch beginnen, um allen Reitern eine Startmöglichkeit zu geben und dann endet die 5-Tage-Veranstaltung mit einer handvoll Zuschauern und nur 2 Reitern in einem Finale.

 

Der Finaltag war geprägt von Streichungen, was bei dem launigen Wetter des letzen Tages kein großes Wunder war. Man kann alles bestens vorbereiten, dafür ist Famile Engel bekannt, doch das Wetter kann man leider nicht bestellen. Nach sonnigen Tagen gab es nach dem Regen von unten auf Knopfdruck, letztendlich leider seit gestern jede Menge ungewollten Regen von oben. Da heißt es Stiefel an und durch. Doch bei Gewitter und Dauerregen, sind viele Reiter geflohen und so kam es zu diesen Finalritten mit wenigen Reitern. Ganz tapfer blieb Marie Hollstein, die alleine ihr Finale der Y3.T4 bestritt.

 

Doch schauen wir nicht auf das traurige Ende, es war ein tolles Turnier mit Ritten, die sich sehen lassen konnten. Ein so starkes Starterfeld in nahezu allen Prüfungen findet man nicht überall. Jeden Tag wurde den Zuschauern richtig großer Sport geboten. Ein voller Erfolg und es war sicherlich nicht das letzte Turnier in Lindlar. Die Starterzahl machte klar, hier wollen die Reiter ihre Pferde vorstellen, hier reitet man gerne. 

 

Die vollständigen Ergebnisse finden sich nun auf der Homepage des Dachverbandes.

 

Ein Dankeschön an Ulrich Neddens und Sabine Kämper für die wundervollen Bilder vom OSI Töltmyllan.

Kurzmeldung 27.06.2014

Halbzeit in Lindlar

Es vergeht kein Tag in Lindlar, an dem nicht Spitzenleistungen zu sehen sind. Shirin Geier zum Beispiel dominierte die Y1.T1 ganz deutlich mit ihrem Prins from Creekside Farm (7,37), vor Lena Maxheimer auf Röskur frá Sunnuhvoli und Elisabeth Katharina Schaaf mit Váli frá Vestmannaeyjum

 

Nach ihrem Pech in der Vorentscheidung der S1.T1 konnte Laura Steffens sich aber nun über das B-Finale mit Mjöllnir vom Waldhof auf die Liste der Finalisten setzen. Dies gelang auch Mischa Weingarth auf Gassi vom Forstwald in der S1-T2.

 

In den Finals kann es noch sehr spannend werden, denn einige Reiter haben bereits zurückgezogen, zum Teil gab es ja auch Doppeltbesetzungen eines Finales mit zwei Pferden. Da werden wir mogen sicherlich einiges geboten bekommen und an den Platzierungen kann sich noch viel ändern.

Kurzmeldung 26.06.2014

Schöner zweiter Tag

Wer hätte gedacht, dass der gestrige Tag noch übertroffen werden kann. Es scheint, als wären wir wieder auf der DIM, die letztes Jahr auf dem Oval in Lindlar stattfand. Im B-Finale des Fünggangpreises jubelte heute Jolly Schrenk auf Kraftur vom Kranichtal über den Einzug in das A-Finale. Im Viergangpreis löste Naty Müller mit ihrer Pála vom Paulshof ihr Finalticket.

 

Grund zur Freude gab es sicherlich für die 5 Reiter der Viergang V2, die sich neben dem Einzug ins A-Finale zusätzlich für die LK1 qualifiziert haben: Miriam Jonasson auf Stakur vom Sommerberg, Sonja Mäsgen mit Kjarni vom Dreisbach, Susanne Birgisson auf Tenór frá Tunguhild, Yoni Blom mit Spá frá Nýttland und Lea Wagener mit Röskur vom Bergischen Land. Herzlichen Glückwunsch euch allen.  Und Johanna Tryggvason konnte sich nach dem B-Finale auch über die Teilnahme an diesem Finale freuen. Wenn sie sich dort wie auch im B-Finale von einer hinteren Platzierung vorkämpft, wird es ein spannender Wettbewerb.

 

Den Töltpreis führt Karly Zingsheim ganz klar mit beiden vorgestellten Pferden an. Mal sehen für welches der Pferde Karly sich für das Finale entscheiden wird, den erfahrenen und bewährten Dagur, oder den in der Vorentscheidung mit 8,47 klar führenden Naddur vom Schlurensee. Mit beiden Pferden hält er jedenfalls deutlich die nachfolgenden Reiter Haukur Tryggvason, Christina Dietrich und Lisa Schürger in Schach. Marleen Stühler rückt mit ihrem Baldur automatisch nach und muss nicht erst das B-Final antreten, denn Karly kann zwar viel, aber definitiv nicht zwei Pferde zugleich reiten.

 

In der S2.F2 ist es fast schon schade, das Simon nicht die Chance hatte die Revanche nach dem Familienfinale gegen Papa Feldmann zu fordern. Dennoch kann er im Finale zeigen, was in Snjall frá Vatnsleysu, denn er und Marc Ebbinghaus auf Svipur vom Saringhof (beide 6,07) haben die Chance das Feld  des A-Finales von hinten aufzuräumen, wenn die beiden gegen die Führende Johanna Geber auf Eydís frá Grund 2 (6,37), Lisa Staubli auf Máttur frá Leirubakka (6,27) und Stymir Árnason mit Farsaell von der Elschenau (6,17) antreten.

 

 

In der PP1 können wir auch bereits die Sieger und Platzierten nennen:

 

PP1

1. Platz Styrmir Árnason Farsæll von der Elschenau 7,21
2. Platz Christiane Mager  Snót von Stockland 7,00
3. Platz  Julia Hehlert-Friedrich Pandra (Lára) frá Hábæ 7,00
4. Platz Melanie Müller Ópal fra Teland 6,79
5. Platz Petra Podlech Nattur vom Schluensee 6,71

Bester Youngster wurde Willi Becker.

 

Naty Müller scheint gerade einen Lauf zu haben, so konnte sie sich doch nun mit Pála in der S1.T2 bereits für das 2. Finale qualifizieren. Doch bei dem starken Feld an Finalisten, wird es schwer sich vom 5. Platz weiter nach vorne zu kämpfen. Denn vor ihr befinden sich Pferde und Reiter, mit denen immer wieder zu rechnen ist, wie Eldur vom Schwäbischen Wald, der von Nadja Wohllaib vorgestellt wurde, oder Jolly auf Kraftur vom Kranichtal, Lisa Staubli und Dörte Mitgau, die sich auf Ìsbjörn mit 7,47 Punkten in Führung ritt.

 

 

Kurzmeldung 25.06.2014

Starker Turnierauftakt

Der erste Tag des Töltmyllaner-Turniermarathon ist geschafft. Was für ein Tag und was für Pferde! Das war ein grandioser Auftakt mit F1, V1 und den Futurity Prüfungen der beiden “Gang Kategorien“.

 

Es war ein unglaublich gutes Starterfeld anwesend. In der Viergang brauchte man mindestens eine 7,20 um ins Finale zu kommen. Die Top Position in der Viergang erritt sich Jonas Hassel auf Jeremias vom Birkenhof mit einer 7,53. Doch Johanna Tryggvason liegt ihm mit 7,50 dicht auf den Fersen und Christina Dittrich,  Karly Zingsheim und Marleen Stühler werden im Finale  noch ein Wörtchen mitzureden haben.

 

Auch im Fünfgang A-Finale der LK1 wird es sicherlich  spannend. Hier führt momentan Lisa Schürger mit Bassi frá Efri-Fitjum (6,97), vor Styrmir Árnason, Nadja Wohllaib, Chrissy Seipold und Naty Müller, die gezeigt hat, dass ihre Berufung in den B-Kader nicht unbegründet war. 

 

Die Zukunft ist gesichert, so viel stand heute nach den Futurity Prüfungen fest. Kaum ein Ritt, sowohl in der Viergang, als auch in der Fünfgang war unter 6,30. Es dürften also die zukünftigen LK1 Pferde heute zu sehen gewesen sein. Eine sehr gute Aussicht auf die DIM Teilnahme hat dabei der von Marleen Stühler vorgestellte 6-Jährige Viergänger Helgi vom Berghof, der sich heute mit 7,90 Punkten locker auf Platz 1 des bisherigen Rankings geschoben hat. Für Hljómur frá Saudárkróki sieht es aber mit 7,60 auch sehr gut aus.

Die Gruppe der 5-Jährigen gewann heute Vidja frá Feti (7,30). Das wäre bisher deutschlandweit der 2.Platz unter den jüngsten Viergängern. 

EQUITANA OPEN AIR 2014

 

Da die EOA so viele Meldungen erhalten hat, gibt es eine eigene Seite zu diesem Großevent. Zu den Meldugen geht es hier.

Testturnier am 26. April 2014

 

Am 26. April fand zum zweiten mal das Testturnier in Roderath statt. Von den 75 Startern aus Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen wurden zum Teil Noten von über 6,0 gezeigt. Wie im letzten Jahr waren die Prüfungen T7 und V5 wieder sehr beliebt. Anders als im vergangenen Jahr meinte es der Wettergott in diesem Jahr umso besser mit uns. Viele Reiter und Zuschauer ließen ihre Jacken im Auto und genossen die Sonne bei T-Shirt-Temperaturen.

 

Zwischen den Prüfungen fanden die Richter einen kurzen Augenblick um die neuen Änderungen des Richtens im Turniersport Zuschauern und Reitern näher zu bringen. Diese wurden bereits bei unserem Testturnier berücksichtigt.

 

Für das leibliche Wohl wurde in Form von Kuchen, belegten Brötchen, Suppe und weiteren Leckereien gesorgt. Die Stimmung bei den Zuschauern und Teilnehmern war gleichermaßen fröhlich und ausgelassen, sodass selbst der Bahndienst mit Spaß erledigt wurde. 

 

Dank den zahlreichen Helfern war dies wiedermal eine gelungene Veranstaltung des IPN-Roderath. Wir freuen uns schon auf die nächste Veranstaltung und hoffen auf eure Unterstützung.

 

Jenny Ludwig und das Pressewart-Team 

Neue Leitgedanken zum Richten von Sportprüfungen  – Vortrag von Lutz Lesener im Landesverband Rheinland
Am ersten Freitag des Monats trafen sich 66 Interessierte zum Vortrag über die neuen Leitgedanken der FIPO, die bereits dieses Jahr umgesetzt werden sollen. Lutz Lesener, ein sehr erfahrener und engagierter Richter im IPZV e. V. sowie Mitverfasser der neuen internationalen FEIF Richtlinien, hatte sich auf den Weg ins Rheinland gemacht um den dort ansässigen Reitern und Richtern das aktuell gültige Reglement näher zu bringen. Die letzte Überarbeitung der FIPO fand 2000/2001 statt, so dass es nun Zeit wurde um die neuen Leitlinien zu verfassen. Ausschlaggebend, so Lutz Lesener, sind jedoch „Transparenz der Bewertungskriterien und ein angemessenes Kategorisierungssystem, die die notwendigen Bedingungen für die akkurate Bewertung von Leistungen sind.“ Die Anforderungen an Reiter und Pferd sollten gemeinsam ansteigen, das Pferd sollte als „Partner im Sport“ anerkannt werden!


Verschiedene Pyramidenstufen wurden vorgestellt, nach denen die Gewichtung der
Benotung sichtbar wird. Hier ein wichtiges Beispiel:


Ausdruck


 

Bewegung

 

 

Form

 

 

Takt & Tempo

 

 

Faires Reiten


Ebenso wurden einige Widersprüche aus den ehemaligen Leitgedanken zu Rennpaß diskutiert, anhand alter Richtersprüche sowie der damaligen Benotung konnte man sich eine gute Vorstellung darüber machen.


Beim neuen Leitgedanken wird jedes „Schlüsselelement“ berechnet. Anhand einer Checkliste werden folgende Punkte abgearbeitet:


1. Reiterliche Einwirkung / Zusammenspiel der Hilfen
2. Takt / Gleichgewicht
3. Geschmeidigkeit / Losgelassenheit
4. Form / Bewegung
5. Ausführung


Die sogenannte „Firewall“ sorgt dann für die benötigte Notenfindung, wobei die Einwirkung des Reiters enorme Kosequenzen auf diese hat! Läuft z. B. das Pferd mit gigantischer Bewegung, sehr gutem Takt und enormen Ausdruck aber der Reiter stört es durch grobe Einwirkung der Reiterhand, kann eine Benotung von nicht mehr als 3,0 (maximal!) vergeben werden. Alle weiteren ausführlichen Informationen darüber findet man auf Englisch unter:
www.feiffengur.com


Nach 2 ½ Stunden wurde der sehr informative Vortrag mit anschliessender Videoanalyse diverser WM Ritte von 2011 beendet und sämtliche noch offenen Fragen geklärt. Letztendlich muss sich in der Praxis erst noch zeigen, wie der neue Leitgedanke umzusetzen ist. Am Ende der Turniersaison soll das Feedback der an Prüfungen teilgenommenen Reiter eingeholt werden um heraus zu finden, was noch optimiert werden kann. Wir wünschen allen Turnierreitern ein gutes Gelingen ihrer diesjährigen Turniersaison!

 

Ein Bericht von Alexa Maxrath

NRW Landesmeisterschaft 2013

Das war die NRW Landesmeisterschaft in Roderath. Wir danken Sabine Kämper und Ulrich Neddens für die wundervollen Bilder von der Veranstaltung. Gratulation an die neuen Landesmeister, die Kreismeister und natürlich den Verein, der nun ein Jahr lang die Standarte beherbergen darf, den IPN Roderath, der den Heimvorteil hervorragend zu Nutzen wusste.

Kurzmeldung 01. September

Nun stehen alle Ergebnisse fest, die neuen Landesmeister sind geehrt. Besonders erfolgreich waren Jolly Schrenk (T2/V1/F1) und Heinz Pinsdorf (PP1/P2/P3), die sich jeweils über drei Meistertitel freuen durften., da blieben bei den Erwachsenen nur noch für Astrid Paulus (D2), Anja Klein (D1) und Lena Maxheimer (T1) Titel übrig. Bei den Jugendlichen waren Lucie Marxheimer (T4/V2) und Hannah Zahner (D1/D2) die Schärpensammler, Franziska Mueser (T3) und Marina Biedinger (F2) konnten sich aber auch ihre Titel sichern. Besser verteilt waren die Meistertitel unter den Junioren, bei denen Alice Todzey (T3), Christina Dietrich (T4), Miron Jantea (V2), Carolin Bonk (F2), Isabell Güthing (D1) Sabrina Lenz (D2) und Carolin Wahl (P2) sich jeweils über einen Meistertitel freuen durften. Die Kinderklasse L wurde von Charlotta Serina Hütter und die Kinderklasse M von Fynn Dustert dominiert. Herzlichen Glückwunsch an alle neuen Landesmeister.


Aber was währe ein Turnier in Roderath ohne den Mitternachtstölt? Auf keinen Fall vollständig, deshalb durfte diese Stimmungsgeladene Prüfung auch auf der NRW-Landesmeisterschaft nicht fehlen. Starke Tölter und spektakuläre Kostüme gab es wieder einmal zu sehen. Roderath ist eben bekannt für den Mitternachtsttölt. Dass die drei Platzierten Kostüme alle von Vereinsmitgliedern des IPN waren (der “Pegasus im Sonnenuntergang” von Dagmar Scholl siegte dabei), bewies wieder einmal, das Roderath die Mutter des Mitternachttölts ist.

Kurzmeldung 30.08.2013

 

Tag zwei in Roderath und die ersten Titel sind vergeben. Im Rahmen des Aufmarsches aller Teilnehmer wurden die Meistertitel in der Gehorsam A vergeben, kurz nachdem die Sieger der Passprüfug in den jeweiligen Altersklassen, Heinz Pinsdorf, Willi Becker und Carolin Bonk, feststanden. Doch bevor die Dressurergebnisse verkündet wurden, wurde die Standarte an den Landesverband Rheinland übergeben. Damit ist der Kampf um die Standarte wieder eröffnet. Es wird wohl spannend werden, welcher Verein diese am Ende des Turnieres in Empfang nehmen darf. Claus Paulus merkte am Rande an, dass es ihm, aus der Sicht als Vorsitzender des Landesverbandes Rheinland, ganz egal sei, welcher Verein letztendlich die umkämpfte Vereinswertung gewinnt, Hauptsache dieser Verein sei aus dem Rheinland. Der IPN Roderath, als gastgebender Verein schlägt sich dabei bisher sehr gut und die Hoffnung ist geweckt.

Dann durften sich noch Astrid Paulus, Hannah Zahner und Sabrina Lenz über die Meisterschärpe in der Gehorsam A in ihren Altersklassen freuen, bevor im Zelt die Ortsvereine und die beiden Jugendkader zum Welcome-Abend luden. Die Auswahl an Getränken und Speisen war so vielfältig, dass man kaum entscheiden konnte, was man zuerst nehmen wollte.

Kurzmeldung 29.08.2013

 

Was für ein herrlicher Auftakt zum Großereigniss in Roderath. So ein schönes Turnierwetter hat das Rheinland zu Beginn dieses Jahres schmerzlich vermisst, doch zu den Landesmeisterschaften hat sich das Roderather Wetter nahezu ungewohnt warm gezeigt. Strahlender Sonnenschein und schöne Ritte, davon wollen wir dieses Wochenende mehr! Schon heute, am ersten Prüfungstag, gab es wunderschöne Ritte zu sehen. Allen voran der von Charlotte Serina Hütter, die sich KL.V5 als regelrechter Überflieger entpuppte und mit einem Notenvorsprung von 1,07 in Führung liegt (Note: 6,57). Auch Lucie Maxheimer hat die Messlatte der J1.T4 ordentlich hochgelegt, als sie mit 7,13 in Führung ging. Laura Löhrer (S4.V5) und Gabriele Stüßer (S7.V5), sowie Marina Biedinger (Y3.T6) und Marit Scheen (Y4.T7) freuen sich aber sicherlich auch über die Pole Position in ihren jeweiligen Prüfungen. Das erste B-Finale stand heute auch bereits an und Beate Wegmann-Steffens darf sich über den Einzug ins A-Finale freuen.

Deutsche Meisterschaft 2013

Et is widder so witt! Oder eher: Schönn wor et!

 

Schon ein Blick ins Programmheft zeigte, die DIM 2013 findet im rheinischen Raum statt. Aber keine Sorge, auch die nicht Rheinländer werden wohl alles gut verstanden haben, immerhin hat Georg Engel auch gleich an eine Übersetzung gedacht. Das Programmheft gab aber neben dem Sprachraum auch Aufschluss darüber, was einen auf dieser DIM erwartet, denn hier wurde schon mit viel Liebe zum Detail gearbeitet.

 

Allerdings ist das nichts Neues, denn immerhin war dies die dritte DIM auf dem Gelände des Islandpferdehofes Töltmyllan. Bereits 2005 und 2007 durften Reiter und Zuschauer sich von Familie Engel verwöhnen lassen. Die Erwartungen waren also hoch, schließlich ist es schwer sich selbst zu übertreffen und die DIM im Lindlar ist bekannt für ihr Rundumpaket. Aber auch dieses Jahr blieben kaum Wünsche offen und von allen Seiten hörte man Lob auf den Veranstalter, die Anlage und die Atmosphäre.

Die Verkaufsstände luden zum Shoppen, das Gastronomiezelt zum Verweilen und die Stimmung war wie gewohnt gut. Auch an Kinder aller Altersklassen wurde gedacht, sei es die ganz Kleinen, die im Wickelzelt versorgt werden konnten, oder diejenigen, die schon selbständig die Hüpfburg oder den überdachten Sandkasten erobern wollten. Ein Shuttle-Traktor für die Besucher stand auch bereit, da wurde es sogar für Jung und Alt zum kleinen Erlebnis etwas weiter vom Geschehen weg zu parken und sich im Planwagen über den Paddockplatz zur Ovahlbahn chauffieren zu lassen.

WM Stafettenreiter zu Gast
WM Stafettenreiter zu Gast

Zu Gast auf der DIM waren auch einige WM-Stafettenreiter, die die ersten Etappen der Westroute bereits zurückgelegt hatten und nun zum Entspannen beobachteten, wer die ersehnten Tickets nach Berlin noch löst und somit mit Ihnen beritten bei der Weltmeisterschaft vertreten sein wird.  Eine Frage, die vermutlich für viele Anwesende sehr interessant gewesen sein wird, schließlich war der finale Sonntag, an dem das Deutsche WM Team aufgestellt wurde, der meistbesuchte Tag.

Lucie Maxheimer
Lucie Maxheimer

Doch was haben die Reiter aus dem Rheinland so getrieben? Alles in Allem wurde der "Heimvorteil" gut genutzt, der Titel in der Gehorsam D2 und im Töltpreis bleiben weiterhin im Rheinland bei Karly Zingsheim und Dagur, zudem siegte der nun in Lindlar lebende Haukur Tryggvason auf Hetta  frá Ketilsstöðum im Fünfgangpreis, auch wenn der Titel nicht an dieses Team gehen konnte. Unter den jugendlichen Reitern ist vor allem Lucie Maxheimer zu nennen, die im T2  B-Finale die Leichtigkeit des Tölts und somit die Jugend sehr gut präsentiert hat.

 

Schönn wor et! Hoffentlich wird es schon bald wieder eine DIM auf Töltmyllan geben.

 

OSI Lindscheid

Das war das OSI Lindscheid!

 

Ein herzliches Dankeschön an Björn Kentemich für die schönen Bilder vom OSI.

3 Tage können wie im Fluge vergehen, das hat auch das OSI bewiesen. Kaum ist man angereist, konnte man auch schon wieder alles packen und sich vom Traktor vom Gelände ziehen lassen. Herzlichen Dank an das "Traktor-Team" rund um Frank Scheidler, für unermüdliches Abschleppen.

 

Da alle Ergebnisse hier den Rahmen sprengen würden, möchten wir nur einige kleine Anekdoten vom Turniergeschehen beschreiben:

Am Samstag standen 3 B-Finale an und hier sollte es einige Überraschungen geben. Tessa Bernard konnte sich durch das B-Finale der S3.V3 für das A-Finale qualifizieren und schaffte es dort sich noch auf den 5. Platz vorzuarbeiten. Das Finale dieser Prüfung war mit 7 Reitern ziemlich voll, was durch die dreifachplatzierung von Astrid Paulus, Gerd Flender und Danielle Leclerc (alle mit 5,67 und somit auf dem vorläufigen 4. Platz). Und auch im Finale wollten sich Gerd und Astrid nicht einigen, wer denn nun den besseren Ritt gezeigt hat und landeten gemeinam auf dem 3. Platz. Noch vor dem B-Finale der S4.T7 wurde Astrid dazu überredet doch die Teilnahme am B-Finale, die ihr nach der Vorentscheidung zustand, zu streichen, damit Silke Dumitrescu noch nachrückt. Gesagt getan und die kleine Samstagsüberraschung war dann ihr anschließender Sieg des B-Finales und somit der Einzug ins A-Finale. Da ist "Lucky Looser" gar kein Ausdruck mehr.  Auch Beatrice Schulte zur Hausen nutze ihre B-Finalteilnahme der S4.V5 vollkommen aus und erkämpfte sich im anschließenden A-Finale sogar noch den 2. Platz.

Vielseitigkeitspreis
Vielseitigkeitspreis

Sonntag gegen 15 Uhr hatte dann endlich das Warten ein Ende und die Reiter, die sich in den 3 verschiedenen Gehoramsprüfungen gemessen hatte, erhielten endlich ihre Ergebnisse. Die D9 konnte Isabell Güthing auf Hjalti in der Birk für sich entscheiden, die goldene Schleife der D4 ging an Carina Maaßen auf Þrándur frá Brunnum und den Sieg der D3 holte sich Alina Lückert auf Finn vom Kirchewald. Es war sehr schön zu beobachten, dass die Gehorsamprüfunge dieses Jahr eine rege Beteiligung erlebten, was mit ziemlicher Sicherheit auch dem von Rudolf Heemann und Frank Scheidler ausgeschreibenen Vielseitigkeitspreis zu verdanken war. Um an der Wertung teilzunehmen, mussten die Reiter Pferd Kominationen eine Gangprüfung, eine Töltprüfung und eine der Gehorsamsprüfungen starten.

Vielseitigkeitspreis Jugend und Junioren
Vielseitigkeitspreis Jugend und Junioren

Unter den Jugendlichen und Junioren ging der Preis an Lena Maxheimer (im Foto rechts) auf Frábær frá Fjós Héri vor Aylin Voussem (Mitte) auf Bleikur vom Allenbachund und Carina Maaßen (links) auf  Þrándur frá Brunnum bei den Erwachsenen eritt Nadine Engel auf Svartur vom Willenberg den umkämpften Vielseitigkeitspreis.

 

Die vollständigen Ergebnisse des Turniers stehen bereits beim IPZV Ergebnissdienst bereit.

OSI Lindscheid Kurzmeldung 28.06.2013

 

Tag eins des OSI Lindscheid liegt nun schon hinter uns. Man kann alles planen und hervorragend organisieren, aber auf einen Punkt hat leider niemand Einfluß: das WETTER. Gerade sind erst alle Sachen wieder sauber und trocken nach dem OSI Aegidienberg, schon geht die große Schlammschlacht weiter. Nach einem ganzen Tag Regen und unzähligen Gespannen, die seit gestern auf den Paddockplatz gefahren sind, war Matsch einfach nicht mehr zu vermeiden. Aber auch hier ist der Veranstalter bestens gerüstet. Unermütlich hat der Traktor einen Wagen, Hänger und Camper nach dem anderen auf den Paddockplatz gezogen. Und auch für die frienden Zuschauer wurde spontan Glühwein besorgt.

Auch die Ergebnisse der Voreintscheidungen wollen wir natürlich nicht vorenthalten. In der Fünfgang S2.F2 führt zur Zeit Catherina Müller mit Ásta vom Petersberg (6,0), vor Jolly Schrenk und Mario Pardeyke. Silke Köhler führt auf Arko vom Heesberg (5,93) das Feld in dieser Prüfung der Leistungsklasse 5 an, vor Andreas Hofmann und Mario ist auch hier wieder auf dem vorläufigen 3. Platz. In der Viergang S3.V3 konnte sich Sabrina Leyener auf Snotur vom Frankenhof (5,83) für das Finale qualifizieren, vor Marijke Hahn und Alexandra Engels. In der S6.V5 erreichte Brigitte Gontermann auf Otur von Sennestödum eine 6,33 und somit die Leistungsklasse 1. Auf den Einzug ins Finale freuen sich auch Carolin Keldenich und Julia Schneider. Die V5 der Leistungsklasse 4 wird nach den Vorentscheidungen von Catherina Müller, nun auf Fridur vom Petersberg, Beate Wegmann-Steffens und punktgleich Kathrin Vaeßen und Gerd Flender angeführt. Letzterer führt derzeitig auf Léttir vom Bergischen Land in der S2.V2, mit einer Wertnote von 6,33 eritt er somit auch die Leistungklasse 1. Carola Nick und Silke Köhler, die somit an ihrem heutigen Geburtstag  (herzlichen Glückwunsch!) sicherlich noch einen Grund mehr zu feiern hat, zogen auch souverän ins A-Finale. Auch die Jugendlichen und Junioren hatten heute ihre ersten Vorentscheidungen, so konnten sich Anna-Maria  Mueser auf Hnot vom Kranichtal (6,07), Alisa Wessel und Angelika Holz für das Finale der Y6.T7 qualifizieren. Auch Janina Ullmann, Julia Kohnke und Janina Lauscher freuten sich auf den Einzug ins Finale der Y3.T6, so wie Aylin Voussen, Jocelyn  Wehr und Kai-Philip Merten in der Y3.T5 und Alice Todzey, Niklas Stüßer und Denis Weyres in der Töltprüfung Y3.T3. Auf die Ergebnisse der Gehorsam D4, in der es dieses Jahr ein außergewöhnlich hohes Starterfeld gab, müssen sich die Reiter noch bis Sonntag gedulden.

 

Schöne Ritte gab es heute zu sehen mit einigen LK 1 Qualifikationen und 2 Geburtstagskinder auf dem Turnierplatz. Da dürfte es morgen doch einige Gründe zu feiern geben, wenn das Turnier in die zweite Runde geht und am Abend zum Fest geladen wird. Und morgen scheint bestimmt dann auch die Sonne.

 

Fazit des Tages lautet dennoch: Dein Bester Freund sind Gummistiefel.

OSI 2013 in Aegidienberg – der Rückblick

 

Kaum war’s soweit, da war’s auch schon wieder vorbei … Wochenlange Planung, Vorfreude, Prüfungsreiten üben und endlich war Tag X da: das größte Sportturnierereignis diesen Jahres im Siebengebirge, genauer gesagt auf dem Gestüt Aegidienberg der Familie Feldmann, fand statt. Bei Turnierbeginn hatten sich genau 501 Starter angemeldet – eine Menge für “nur” 4 Tage Turnier! Die Organisation hatte der Landesverband Rheinland, der seit unzähligen Jahren Veranstaltungen dieser Größenordnung souverän meistert. Der Zeitplan war aufgrund der hohen Teilnehmerzahl knapp bemessen, um 8:00 Uhr morgens saßen bereits die Richter unter ihren Zeltdächern und gegen 21:00 Uhr war die letzte Prüfung benotet. Trotz aller Vorplanung gab es leider jemanden, der sich permanent nicht an die Absprache hielt: das Wetter! Es versuchte, unter Aufgebot sämtlicher Tricks, das Turnier zu boykottieren … jedoch ließen sich die wenigsten davon beeindrucken und die professionelle Anlage hielt stand! Familie Feldmann samt Team arbeitete rund um die Uhr, um den Regenmassen zu trotzen und bis 23:30 Uhr wurden Autos aus dem Schlamm gezogen, trockenes Stroh für die Paddockwiesen gefahren und ausreichend Futter gebracht. Belohnt wurde diese Mühe durch einen wunderschönen Finaltag! Am Sonntag schien den ganzen Tag die Sonne, so dass die Ovalbahn anschließend sogar – zur Belustigung der Zuschauer – gewässert werden musste. Teilnehmer und Zuschauer genossen den letzten Tag in vollen Zügen und sind sicherlich beim nächsten Turnier in Aegidienberg wieder mit dabei.

OSI Aegidienberg 30. Mai - 02. Juni 2013

03.06.2013 Kurzmeldung:

 

Das war das OSI Aegidienberg 2013!

 

Wie schnell doch 4 Tage vorbei gehen können. Und obwohl das Wetter es nicht immer gut mit den Teilnehmern und dem Veranstalter meinte, wurde dem Regen und Matsch getrozt und es herrschte rundum gute Laune.  Von sportlichen Höchstleistungen bis Harmonie pur wurde alles geboten und auch der Spaß kam nicht zu kurz. Wir hoffen es hat euch gefallen und alle Teilnehmer, Gäste und Helfer sind gut nach Hause gekommen.

 

Vielen Dank an die zahlreichen Helfern und dem Team vom Gangpferdezentrum, die diese Großveranstaltung erst möglich gemacht haben. Noch einmal vielen Dank an Stefanie Stöcker und ihren Björn für die Freiheitsdressur am Samstag. Ein herzliches Dankeschön auch an Anne Heemann, Sabine Kämper und Ulrich Neddens, die es ermöglicht haben die Kurzberichte zu gestalten und die Webseite mit Ergebnissen und wundervollen Bildern versorgt haben.

 

Hier noch einige Impressionen von dem viel zu kurzen langen Wochenende.

02.06.2013 Kurzmeldung:

 

Wer hätte noch vor zwei Tagen gedacht, dass es so warm wird, dass die Bahn gewässert werden muss. Mit lautem Hubkonzert und jeder Menge Stimmung, Applaus und Musik wurde der Bahndienst bei seiner Arbeit begleitet. So gefeiert wird wohl selten ein Wasserwagen.

Doch auch die Prüfungen sorgten für Spannung und Jubel, so konnte zum Beispiel Iben Katrine Andersen ihren Skuggi frá Hávardarkoti mit ihrer Zeit von 8,8 Sekunden im ersten Lauf zum Sieg bringen.

Mario Pardeyke gewinnt auf Ennen frá Vorsabae II die Fünfgang S2.F2, Gold der Y3.T4 geht an Michelle Wessel mit dem aus der Familienzucht stammenden Draumur vom Aubachtal. In der S4.T7 gewinnen Daniela Nobereit und Svarta-Sól vom Heesberg, den Sieg der S5V5 erreitet Petra Schäfer auf Kveikur vom Gut Lindenhof.

Monique Cox lässt sich den Sieg in der S1.T1 nicht mehr nehmen und hält auch im Finale die Führung. Aylin Voussen gewinnt die V5 in der Leistungsklasse 4 der Youngster, Alicia Lang in der LK 7, Ulli van Dorp die Z4.T6. Karin Jaensch kämpft sich über das B-Finale bis zum zweiten Platz im A-Finale der Viergangprfüfung Z3.V3 vor, doch an Alexa Maxrath konnte sie nicht mehr vorbeiziehen. In der Töltprüfung T8 der Kinderklasse M gewinnt Fynn Dustert. Seine Mutter Katrin Dustert steht ihm aber in nichts nach und gewinnt die Tölt Z4.T5

Die Ergebnisse der Horsemanship-Prüfungen stehen auch fest. Die Sieger in ihrer jeweiligen Schwiereigkeitsstufen sind Nadine Engel mit Svartur vom Willenberg, Marie Hollstein mit Sokki von Rutenmühle und Sandra Dresen mit Urano de Maripá.

Das Siegertreppchen der S1.T2 war nur mit rot-weiß-blauen Flaggen gefüllt, denn Irma Schortinghuis, Yoni und Chris Blom ließen die deutschen Mitstreiter weit hinter sich. Lilith Löhrer gewinnt auf Lóa vom Forstwald die Y4.T7, Silke Dumitrescu die S4.V5, Gold der S5.T7 geht an Beatrix Berg, die S2.V2 wird von Alexa Maxrath dominiert. Nach ihrer überaus guten Leistung in der Horsemanship-Prüfung, konnte Marie Hollstein auch die Y6.V5 gewinnen, Shirin Geier gewinnt auf Prins von Creekside Farm die Y3.T3 und Lukas Rühlmann wollte dann doch nicht mehr die Damen im Finale der S4.F2 an sich vorbeiziehen lassen und hält seine Führung.

 

 

 

02.06.2013 Kurzmeldung:

 

Zum Letzen Turniertag zeigt sich das Wetter von der besten Seite. Der langersehnte Sonnenschein lässt sich endlich wieder blicken. Schon die letzte  Vorentscheidungen wurden von der Sonne begrüßt, dementsprechend gut gelaunt warene Reiter und Pferde. In der Fünfgang S4.F2 führt derzeitig der einzige Mann im Starterfeld, Lukas Rühlmann auf Grímnir frá Skáney mit einer 5,77,  hinter ihm liegen  Heike Belz und Sahra Lang. Die Youngster Viergang V5  wird von Marie Hollstein mit Sokki von Rutenmühle angeführt, dicht gefolgt von Fiona Barde und Sahra Klingebiel. Die gleiche Prüfung in der niederigeren Leistungsklasse Y7.V5 wird von Alicia Lang mit Sleipnir frá Vorsabaejarhjáleigu mit einer 6,0, vor  Deborah Hülshoff und Olivia Hartmann, angeführt.

Während auf der Ovalbahn die letzen Vorentscheidungen der Gangprüfungen liefen, wurde in der Reithalle und der kleinen Ovalbahn davor die geführte Trail und die neue Horsemanship- Prüfungen. Dies war ein Pilotprojekt, aber obwohl diese Art von Prüfung, eine Kombination aus Beurteilung des Zustandes des Pferdes, Umgang, Dressur, Gänge und Gelassenheit, sehr gut von den Reitern angenommen. Durchweg waren gute Leistungen zu sehen, bei einigen Reitern wurde auch die 10 für verschiedene Aufgabenteile gezogen. Eine sehr schöne Prüfung, die sicherlich noch öfters zu sehen sein wird.

Derzeitig laufen die Passprüfungen auf der Ovalbahn, dannach wird es mit den letzten Finals weitergehen und eine American Saddlebred Horses Prüfung erwartet uns noch. Und wenn das Wetter weiterhin so freundlich bleibt, dann werden wohl auch alle Gespanne wieder gut aus den Paddockplätzen herauskommen, wenn die Teilnehmer sich auf den Weg in den heimischen Stall machen.

01.06.2013 Kurzmeldung:

 

Richtig tolle Stimmung gab am Ende des Tages. Die Show im Dressurviereck brachte die Gemüter zum träumen. Es ist wirklich wunderbar wie viel Vertrauen des Pferdes und welch Harmonie entstehen kann. Diese Freiheitsdressur von Stefanie Stöcker wird vielen in Erinnerung bleiben. Bilder dieser Show werden in den kommenden Tagen nachgereicht.

Nicht nur die Passrennen waren rasant, auch im Galopprennen wurde alles gegeben, was Hufe und Stimme hergaben (Ergebnisse weiter unten). Das Fahnenrennen könnte aber zur neuen Lieblingsdisziplin der anwesenden Niederländer werden, denn hier wurde mitgefiebert und angefeuert, wie in kaum einer anderen Prüfung. Hier holte sich Leonie Wolff Gold. Und im Hunderennen wurden die Hunde nicht nur regelrecht um die Wette ins Ziel geschrien, sonder auch sehr viel gelacht. Denn nicht jeder Hund fand den Weg ins Ziel, manch einer wusste, dass am Bierzelt doch die besseren Leckereien warten, und der Arme viertplatzierte Avi (von Petra Hörmanndinger) wurde sogar von der Konkurenz überrannt. Dritte wurde Hnóta (Charlotte Nöthel), Zweiter der Rechensstellenhund Filou (Anne Heemann) und Sieger wurde Oskar von Anna-Lena Braun.

Den Runden Abschluß brachte das ein oder andere Gespäch am Bierzelt, bis es hieß: Gute Nacht Aegidienberg!

 

P3 Passrennen 150m

1. Platz Iris Biegner
Alvari von Oberbilstein 14,63
2. Platz
Achim Kohnle Gjarfar frá Grenstanga 16,39
3. Platz
Thorsten Weiss Drótt frá Ytra-Dalsgerdi 16,46

P1 Passrennen 250m

1. Platz Iben Katrine Skuggi frá Hávardarkoti 21,97
2. Platz Dieter Becker Vördur frá Eystri-Hól 23,77
3. Platz Sonja Meimeth Elgur vom Steinadler Hof 24,02

01.06.2013 Kurzmeldung:

Die Finals sind im vollen Gang. Spannend wurde die S1.V1, denn Juliet ten Bokum konnte sich vom 3. Platz der Vorentscheidung bis zum Sieg vorarbeiten. Walter Feldmann gewinnt die T3 auf Gjafar von Aegidienberg, Gold in der Fünfgang geht an Michelle van Blitterswiek und die T4 bringt Heike Belz als Siegerin hervor. Franziska Müser dürfe sich heute wohl besonders freuen, denn sie konnte sich mit beiden Pferden den Sieg erkämpfen, in der T1 mit Skor vom Kranichtal und in der T2 mit Mergur vom Maischaiderland. Ingo Dietrich gewinnt die S7.T7, Jocelyne Wehr die Y5.T7.

01.06.2013 Kurzmeldung:

 

17:45 Uhr

Die Sonne lässt sich leider immer noch nicht blicken und jeder der seine Gummistiefel mitgebracht hat, darf sich glücklich schätzen, doch hier geht es munter weiter. Die Geländereiter sind mittlerweile wieder zurück gekommen, alle Gehorsamsprüfungen abgehalten und bereits geehrt worden. Auch die ersten spannenden Finale wurden bestritten. Die Ergebnisse werden natürlich noch nachgereicht. Gerade findet auf der Ovahlbahn eine Prüfung der American Saddlebred Horses statt, bevor es mit den nächsten A-Finals weitergeht. Ab 18:30 wird es dann mit den beiden Passrennen, P3 und P1 sicherlich rasant und spannend. Auch das Fahnenrennen und zum Schluß das Hunderennen stehen noch aus, also ein vielseitiges Programm.

Ergebnissliste Z.R1 Galopprennen

1. Platz
Marit Scheen Bjarni von Roderath
2. Platz Anna-Maria Furth Steinar von Witterschlick
3. Platz Nicole Kohlenberger Frami

Ergebnissliste Y3.F2 Fünfgang

1. Platz Carolin Wahl Hákon von Vinkoa 6,05
2. Platz
Marina Biedinger Thróttur von Oed
5,88
3. Platz Chiara van der Put Jarl frá Katulabo   5,41

Ergebnissliste S6.T8 Tölt

1. Platz Alexandra Engels Ögri van de Meulenkamp
6,0
2. Platz
Sabine Weiland Tobbi vom Adlerhop 5,67
3. Platz
Achim Kohle Gjafar frá Grenstags
5,42

01.06.2013 Kurzmeldung:

 

Die vorläufigen Ergebnisse der S2.T4 stehen nun fest. Heike Belz mit Frami vom Batzenbach (6,53) führt vor Anna Eschner und Karolin Streule. Beatrix Berg liegt in der S5.T7 vor Thorsten Weiss und Sandra Weißflog, die T7 im LK 4 wird bisher von Heinz Pinsdorf angeführt, Alexa Maxrath liegt auf Platz zwei und punktgleich auf dem bisher dritten Platz sind Petra Schäferund Jennifer Melville .

Die Kinder in der KL V5 lieferten gleichgute Ritte ab und somit landeten gleich drei Reiter auf dem ersten Platz. Finnja Grieger, Charlotta von  Versen -Gerdes und Emma Gülden erhielten alle drei die 5,60 für ihre Vorstellungen. Da wird die Freude sicherlich groß gewesen sein

 

Ergebnissliste Z1a.TR1 Trail

1. Platz Katharina Raaf Alegria Saltena 3,90
2. Platz Janina Bös Fáfnir vom Sittardhof 3,70

Ergebnissliste Z1.TR1 Trail

1. Platz Eva Timmermann Godi vom Grenzland 6,60
2. Platz Lisa Weyand Gála von der Fuchsfarm 6,30
3. Platz Leonie Lüchert Svipa vpm Bergischen Land 6,20
Walter Feldmann auf Gjafar von Aegidienberg
Walter Feldmann auf Gjafar von Aegidienberg

01.06.2013 Kurzmeldung:

 

Buntes Programm ist heute angesagt. Während noch einige Vorentscheidungen auf der Ovalbahn liefen, gab es einige Gehorsamsprüfungen in der Reithalle und auch der Geländeritt ist im vollen Gange. In der Töltprüfung Z4.T6 kann sich  sich Ulli van Dorp über den tollen Ritt, der mit einer 6,30 beurteilt wurde, freuen. Die Y3.T4 wird derzeitig von Michelle Wessel mit ihrem Draumur vom Aubachtal (6,07) angeführt, vor Frederic Feldmann und Marina Biedinger. Dominierender Reiter im Tölt S2.T3 ist zur Zeit Marco Nickäs mit Manni vom Forstwald (6,67), vor Walter Feldmann und Alexa Maxrath. Carolin Keldenich, Alexandra Engels und Achim Kohnle freuen sich über den Einzug ins A-Finale der S6.T8. Die S7.T7 wird von Yvonne Heichel auf Garri von Roetgen (5,93), Ingo Dietrich und Daniela-Carola Dohm angeführt.

 

01.06.2013 Kurzmeldung:

 

Guten Morgen!

Der dritte Turniertag beginnt wettertechnich zwar feuchtfröhlich, doch hier weiß man sich zu helfen. Mit dem warmen Kaffe in der Hand und der Sonne im Herzen, lässt sich auch dieser, hoffentlich letzte Regen des Wochenendes überstehen. Die Tölt Z4.T6 liegt nun schon hinter uns, derzeitig läuft die Youngsterprüfung Y3.T4. Die Ergebnisse dieser Prüfungen werden noch nachgereicht.

31.05.2013 Kurzbericht:

 

Tagesabschluss

Der Tag neigt sich nun dem Ende. Während wir den Abend gemütlich am Bierzelt verstreichen lassen, wollen wir die Ergebnisse der letzen Prüfungen für heute nicht unerwähnt lassen. Finn Dustert und Alicia Lang haben wohl beide gleichermaßen Grund zu feiern, denn sie konnten ihre jeweiligen Prüfungen siegreich beenden. Die Ergebnisse der beiden Prüfungen stehen, bis Platz drei, weiter unten.

Richtig spannend wurde es noch einmal ganz zum Schluss des Prüfungstages, denn in der Fünfgang S2.F2 liegen die Reiter nach der Vorentscheidung sehr dicht beieinander. In Führung liegt momentan Haukur Tryggvason mit Fleygur vom Michelshof (6,23), doch Mario Pardeyke und Sonja Meimeth liegen dicht hinter ihm.

Ergebnissliste Y7.T7 Tölt

1. Platz Alicia Lang
Sleipnir frá Vorsabaejrhjáleigu 6,17
2. Platz
Alea Reinemann
Kári frá Sydri-Löngurýri
5,67
3. Platz
Klara Gülden
Flugsvinn vom Bergischen Land
5,5

Ergebnissliste KM.V6 Viergang

1. Platz Finn Dustert Artali vom Nußheckerhof 5,40
2. Platz Lena Schmitz
Fína vom Roßtal
4,73

31.05.2013 Kurzmeldung:

 

Eine kleine Überraschung gab es im B-Finale der Youngster Viergang Y3.V2, denn Janina Uhlmann und Michelle Wessel eritten beide die Endnote von 5,87 und können sich somit beide über den Einzug ins A-Finale freuen. Damit stehen nun 10 Reiter im A-Finale, wir dürfen gespannt sein, ob sich dadurch die Ergebnisse im Finale stark verändern werden. Nach dem Sieg im B-Finale in der Z4.V3 kann sich auch Karin Janesch (6,00) auf die A-Finalteilnahme freuen. Durch den erfolgreichen Ritt im B-Finale darf nun auch Carolin Keldenich (6,29) am A-Finale der S7.V5 teilnehmen.

Franziska Mueser mit Skór vom Kranichtal
Franziska Mueser mit Skór vom Kranichtal

31.05.2013 Kurzbericht:

 

Ergebnisse bis 18 Uhr

Endlich hat die Sonne sich auf dem Gelände blicken lassen, pünktlich zu den ersten B-Finals des Tages. Der frühe Nachmittag verlief, trotz immer wieder kommenden Regenschauern, auf sportlichen Hochtouren. Die Youngster Fünfgang wird nun, nach der Vorentscheidung von Marina Biedinger auf Throttúr von Oed mit einer Vornote von 5,87. Doch Carolin Wahl und Ciara van der Put werden sicherlich im Finale ein Wörtchen mitzureden haben, wer letztendlich den Sieg nach Hause holt.

In der S1.T2 führt derzeitig Irma Schortinghuis auf Arthúr frá Hrísum (7,17) , vor Yoni Blom und Chris Blom. Da die Jugendlichen und Junioren hier in der Vorentscheidung mitgeritten sind, aber ein eigenes Finale bestreiten werden, sollen die drei Führenden hier nicht unerwähnt bleiben. Dies sind Chistina Dietrich, Franziska Mueser und Carolin Schmidt. In der Youngster Viergang Y4.V5 freuen sich Denis Weyres (6,00), Jocelyne Wehr und Aylin Voussem auf ihren Einzug ins Finale. In der Erwachsenenklasse dieser Prüfung führt Silke Dumitrescu auf Tyrfingur von Berghausen (5,80), 3 Reiterinnen teilen sich bisher den 2. Platz (Christina Koob, Nadine Engel und Catherina Müller), doch dies wird sicherlich noch ein im Finale umstrittener Platz. 

Auch in der S1.T1 starteten die Youngster gemeinsam mit den Erwachsenen. Unter den "älteren Semester" führen Monique Cox auf Boreas frá Breuerson (7,7), Andreas Trappe und Stijn Rottiers, während bei den Youngstern Franziska Mueser auf Skór  vom Kranichtal (6,37) das Feld vor Xenia Becker und Matisse Brummel anführt.

Monique Cox und Boreas frá Breuerson
Monique Cox und Boreas frá Breuerson

31.05.2013 Kurzmeldung:

Ergebnisse bis 11:13

 

Drei Vorentscheidungen des Tagen liegen schon hinter uns. Die heutige erste Prüfung Y3.V2 dominiete Anne van Dorp auf Kambur frá Laugavöllum (6,03), dicht gefolgt von Marina Biedinger und Christina Ditrich. In der S7.V5 freut sich Yvonne Heichel mit Garri von Roetgen (6,00) über ihren einzug ins Finale als Führende, gefolgt von Christina Brand und Alexandra Engels. Auch die Vorentscheidung der S5.V5 wurde soeben ausgetragen, hier  führt Petra Schäfer auf Kveikur von Gut Lindenhof (5,77), bisher zweite ist Magdalen Majer, dritte Vera Ahrens.

31.05.2013 Kurzmeldung:

Guten Morgen von Aegidienberg. Tag zwei beginnt leider etwas nebelig und verregnet, doch mit guter Laune kann man das wieder ausgleichen und vielleicht wird das Wetter heute noch besser. Es geht direkt mit der Jugend/Junioren Viergang V2 los.

Unten stehen nun die versprochenen Ergebnisse bis Platz 3, der verschiedenen Endausscheidungen.

 

Ergebnissliste Y6.T8 Tölt

1. Platz Fiona Barde
Sikill frá Sperdli 5,93
2. Platz
Deborah Hülshoff
Spori von Aegidienberg
5,60
3. Platz
Victoria Klemm Sigyn von Spiessenhof 5,37

Ergebnissliste Y1.V1 Viergangpreis

1.Platz Anne van Dorp
Austri von Birrekoven 6,30 
2.Platz Franziska Müser Skór vom Kranichtal   6,27
3.Platz
Alexandra Kausen Leiri frá Brúnastödum   6,20

Ergebnissliste KL.T7 Tölt

 

1. Platz Charlotta von Versen-Gerdes Glessur vom Kreiswald 5,45
2. Platz Maja Luisa Weller Lenga 5,0
3. Platz Finnja Grieger Baron von Jörykur 4,8

30.05.2013 Kurzmeldung:

 

Der erste Tag ist nun zuende. Es gab tolle erste Ritte und das Turnier hat bisher bewiesen, dass unsere Erwartungen an das Starterfeld nicht zu hoch geschraubt waren. Die ersten schweren Prüfungen liefen bereits heute und im Viergangpreis der Youngster steht nun das Ergebnis fest. Anne van Dorp konnte sich hier in dem spannenden Finale vom 3. Platz aus der Vorentscheidung bis zum Sieg vorkämpfen. Zweite wurde Franziska Muser, gefolgt von Alexandra Kausen.

Mona Leuker kann sich über ihren Sieg im B-Finale der S2V2 freuen und darf somit noch einmal im A-Finale an den Start. Grund zur Freude gab es auch für Charlotta van Versen-Gredes, denn sie konnte ihre Prüfung KL.T7 gewinnen.

In der Y7.T7 führt zur Zeit Alice Lang, in der Y4.T7 Lilith Löhrer, Jocelyne Wehr in der Y5.T7. Die V2.V2 wird zur Zeit noch von Dieter Becker angeführt, gefolgt von Alexa Maxrath und Astrid Paulus.

Die Ergebnisse bis zum dritten Platz werden morgen früh mit Noten nachgereicht.

Ergebnisse Passprüfung:

 

Beide Passläufe sind nun erfolgreich durch das Ziel gebracht worden. Hier die Sieger und Platzierten:

 

Jugend und Junioren

 

1. Platz                Lieke Willenbrock auf Hrefna von Wesel            4,21

2. Platz                Paulina Kohnke auf BBjarkar frá Mosfelli           3,50

3. Platz                Willi Becker auf Folda frá Flugumýri                   3,50

 

Erwachsene

 

1. Platz               Noortje de Laat auf Ugla frá Nátthaga                   6,46

2. Platz               Dieter Becker auf Vördur frá Eystri-Hól                 6,17

3. Platz               Michelle van Blitterswijk auf Hringur frá Fossi        6,09

Noortje de Laat
Noortje de Laat
PP1 Heiz Pinsdorf
PP1 Heiz Pinsdorf

30.05.2013 Kurzmeldung:

Bisherige Ergebnisse Donnerstag 16:30 Uhr

 

Das OSI Aegidienberg ist nun im vollen Gange. Zur Zeit läuft die Passprüfung PP1. Doch auch die ersten Vorentscheidungen sind nun schon gewesen. In der S2V2 führt bisher mit deutlicherm Vorsprung Andreas Trappe auf Bragi frá Austurkoti mit einer Note von 6,47 vor Alexa Maxrath und Sandra Weißflog. In der Y1.V1 konnte sich Alexandra Kausen auf Leiri frá Brúnastödum die Poolposition sichern (6,33), dicht gefolgt von Kirsten Anke Schönwetter und Anne van Dorp. Im Viergangpreis der Erwachsenen führt Yoni Blom auf Bjartur frá Aquadraat mit einer Note von 6,87, Odette Nijssen und Julietz ten Bokum dicht hinter sich. Die Fünfgang dominieren bisher Ralf Wohllaib und Eldur vom Schwäbischen Wald (6,67), hinter ihm warten Johanna Wahl und Natty Müller auf ihre Chance im Finale doch noch an den beiden vorbeizuziehen. Die Y3.T3 führt Shirin Geier auf Prins from Creekside Farm an (6,23), Alice Todzey und Niklas Stüßer sind beide mit 6,07 auf dem bisher zweiten Platz.

30.05.2013 Kurzmeldung:

Es geht los! Die erste Prüfung S2V2 läuft gerade. Wir freuen auf ein spannendes Turnier und hoffen, dass das Wetter unserer Seite ist.

28.05.2013 Kurzmeldung:

Der Countdown läuft, in zwei Tagen wird der Startschuss zum OSI Aegidienberg gegeben. Daher noch einige kurze Informationen für die Teilnehmer. Anreise ist bereits ab Mittwoch möglich, die Meldestelle hat dann von 16.00 bis 21.00 Uhr geöffnet, am Donnerstag bereits ab 6.00 Uhr.

 

Wir wünschen allen Teilnehmern eine angenehme Anreise und viel Spaß und Erfolg auf dem OSI Aegidienberg.

 

Weiterhin sind Nach- und Umnennungen bis 3 Stunden vor Prüfungsbeginn möglich. Für die Ovalbahnprüfungen muss erst geprüft werden, ob Startplätze zur Verfügung stehen, doch bei Trail, Geläderitt, Reiterprüfungen, Reiten im Leichten Sitz und den Horsemanship-Prüfungen sind Nachnennungen unproblematisch. In diesen Prüfungen kann zum einfachen Satz nachgenannt werden. Also besteht auch für Kurzentschlossene noch die Möglichkeit am OSI teilzunehmen.

 

Alle Teilnehmer haben ein Anschreiben erhalten. Damit auch diejenigen, die noch spontan Anreisen wollen, alle wichtige Infos haben, hier der download:

Info.pdf
Adobe Acrobat Dokument 107.9 KB

15.05.2013 Kurzmeldung:

Die Starterlisten sind online. Bis zum regulären Nennungschluß wurden bereits 450 Startnummern vergeben. Wir dürfen uns also auf ein großes Turnier mit zahlreichen Ritten freuen.

 

 

07.05.2013 Kurzmeldung:

Das OSI bietet Prüfungen für Jedermann. Tagtäglich gehen Nennungen ein und dies lässt auf ein buntes, großes Event schließen. Was alles zu erwarten ist, lesen Sie in unserem aktuellen Vorbericht.

 

 

Kurzbericht
OSI_Aegidienberg_2013.docx
Microsoft Word Dokument 119.0 KB
Aufgaben der Horsemanship Prüfungen
Horsemanship-Prüfung%0d%0a en-1.doc.rtf
Text Dokument 13.1 KB

Testturnier in Roderath


Wer hätte schon gedacht, dass man am 6. April noch einen Reitoverall einpacken muss, wenn man auf ein Turnier fährt? Wohl kaum jemand, aber leider war dies die harte Erkenntnis des Tages. Es ist kalt in Roderath. Das Wetter hat auch wirklich alles gegeben, was es zu bieten hatte, Nebel, Schneeregen, Wind und Kälte.

 

Doch all das konnte weder die insgesamt 69 Starter, noch die tapferen Gäste davon abhalten, zum ersten Testturnier des IPN Roderath zu kommen. Sicherlich wird sich nun der ein oder andere fragen: Was ist den bitte ein Testturnier? Eine ziemlich gute Idee des IPN, wie sich anhand der hohen Starterzahl erkennen ließ. Jeder Reiter erhielt nicht, wie sonst üblich, lediglich seine erittene Note, sondern auch einen individuellen Bogen mit einem Feedback zu der Vorstellung des Pferdes. Was könnte noch verbessert werden? Was klappt schon ganz gut? Ist dies die richtige Prüfung für mich und mein Pferd?

All diese Fragen konnten in diesem Rahmen geklärt werden. Da die Noten nicht im Zentralregister des IPZV erscheinen werden und daher auch keine Veränderung der Leistungsklasse für das jeweilige Reiter-Pferd-Team daraus resultieren konnten, war dies die ideale Möglichkeit sich munter auszutesten, neue Prüfungen auszuprobieren, oder Jungpferden den idealen Rahmen zu bieten, um unter realen Prüfungsbedingungen erste Turnierluft zu schnuppern. Dies wurde von den Reitern gerne angenommen, daran konnte auch das Wetter nicht ändern.

 

Doch auch die Zuschauer mussten nicht frieren, ein Zelt, der Heizpilz, um den sich immer wieder eine Menschentraube bildete, und Glühwein boten Aufwärmmöglichkeiten. Das der IPN darin geübt ist Veranstaltungen zu organisieren, musste heute zwar nicht bewiesen werden, aber es war ein rundum gelungener Tag, wie wir es vom Veranstalter gewohnt sind. Und wir dürfen es dem Wettergott nicht übel nehmen, dass er nicht so mitspielte, wie wir uns das gewünscht hätten, denn immerhin war es ein Testturnier, da durfte er sich auch noch austesten. Hauptsache der Sonnenschein sitzt wenn die NRW-Landesmeisterschaften Ende August in Roderath ausgetragen
werden. Bis dahin ist ja noch etwas Zeit zum Üben.